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93 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Hessen · Marburg-Biedenkopf

Photovoltaik in Gladenbach

Nah am Bundesdurchschnitt

1.174 Anlagen mit 17,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Gladenbach, Landkreis Marburg-Biedenkopf (Hessen) zählt mit Stand 2026-09-09 1.174 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 17,6 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 12.415 Einwohnern entspricht das 1,42 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,53 kW, Gladenbach liegt damit 7 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 12 von 22 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,0 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 35 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 15 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,42

kW
▼ -7 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

35,4

%

416 Speicher bei 1.174 Anlagen

Installiert

17,6 MW

Zubau 12 Mon.

1,0 MW

+6 %

Solaranlagen

1.174

Einwohner

12.415

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Gladenbach?

Segmentierter PV-Zubau in Gladenbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Gladenbach wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+7 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +7 %
  • Heimsegment▼ -32 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Gladenbach: 1.044 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0815Oktober 2025: 4 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 8 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 3 kW, Vorjahr 10 kWApril 2026: 13 kW, Vorjahr 13 kWMai 2026: 15 kW, Vorjahr 8 kWJuni 2026: 11 kW, Vorjahr 3 kWJuli 2026: 11 kW, Vorjahr 10 kWAugust 2026: 8 kW, Vorjahr 10 kWSeptember 2026: 1 kW, Vorjahr 6 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
0102204Oktober 2025: 120 kW, Vorjahr 85 kWNovember 2025: 21 kW, Vorjahr 204 kWDezember 2025: 36 kW, Vorjahr 69 kWJanuar 2026: 68 kW, Vorjahr 122 kWFebruar 2026: 47 kW, Vorjahr 61 kWMärz 2026: 121 kW, Vorjahr 32 kWApril 2026: 78 kW, Vorjahr 136 kWMai 2026: 9 kW, Vorjahr 83 kWJuni 2026: 93 kW, Vorjahr 96 kWJuli 2026: 119 kW, Vorjahr 75 kWAugust 2026: 40 kW, Vorjahr 100 kWSeptember 2026: 15 kW, Vorjahr 73 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
04896Oktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 96 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 95 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 38 kWMai 2026: 47 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
56 80 kW +7 %
Heimsegment
2–30 kWp
62 767 kW -32 %
Gewerbe
>30 kWp
2 142 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 128 1 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Gladenbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Gladenbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Gladenbach 94 Speicher mit zusammen 877 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,3 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-18 %
Anlagen
51
Kapazität
256 kWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-2 %
Anlagen
37
Kapazität
475 kWh
Ø/Anlage
12,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
2
Kapazität
107 kWh
Ø/Anlage
53,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
94
Kapazität
877 kWh
Ø/Anlage
9,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Gladenbach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Gladenbach 1,42 kW
Ø Marburg-Biedenkopf 1,36 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Gladenbach liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Gladenbach auf?

Auffällig hoch: 35 % aller Solaranlagen in Gladenbach laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

17,6 MW aus 1.174 Anlagen: Gladenbach liegt beim Solarausbau nah am deutschen Durchschnitt. Für Hessen ist das ein typischer Wert, der weiteres Wachstum ermöglicht.

Einordnung

Gladenbach belegt Platz 12 von 22 im Landkreis Marburg-Biedenkopf – leicht oberhalb des Landesmittels. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,42 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Marburg-Biedenkopf

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Gladenbach?

35075

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Gladenbach — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Gladenbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.174 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 17,6 MW. Das entspricht 1,42 kW pro Einwohner.
416 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 35,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Gladenbach [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-gladenbach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Gladenbach installiert?

In Gladenbach sind 17,6 MW PV-Leistung in 1.174 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt die Gemeinde Platz 12 von 22 im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 12.415 Einwohner entspricht der Bestand 1,42 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Gladenbach im Vergleich da?

Mit 1,42 kW pro Einwohner liegt Gladenbach unter dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Marburg-Biedenkopf belegt Gladenbach Platz 12 von 22. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Gladenbach?

In Gladenbach sind 416 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 35,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Gladenbach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Gladenbach 1,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 128 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Gladenbach?

Gladenbach liegt im Landkreis Marburg-Biedenkopf im Bundesland Hessen. Im Landkreis Marburg-Biedenkopf gibt es insgesamt 22 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Gladenbach?

In Gladenbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 62 neuen Anlagen und 767 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Gladenbach?

In Gladenbach wurden in den letzten 12 Monaten 56 Balkonkraftwerke registriert (80 kW). Das sind +7 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Gladenbach?

In Gladenbach wurden in den letzten 12 Monaten 128 neue Solaranlagen mit insgesamt 1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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