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40 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Fürstenfeldbruck

Photovoltaik in Gröbenzell

60 % unter Bundesdurchschnitt

1.582 Anlagen mit 12,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Gröbenzell, Landkreis Fürstenfeldbruck in Bayern kommt mit Stand 2026-09-09 auf 1.582 Solaranlagen und 12,0 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 19.362 Einwohnern entspricht das 0,62 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,53 kW, Gröbenzell liegt damit 60 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 22 von 23 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,3 MW neue Leistung hinzu – rund 11 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 59 % und eine mittlere Anlagengröße von 7,6 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,62

kW
▼ -60 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

59,3

%

938 Speicher bei 1.582 Anlagen

Installiert

12,0 MW

Zubau 12 Mon.

1,3 MW

+11 %

Solaranlagen

1.582

Einwohner

19.362

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Gröbenzell?

Segmentierter PV-Zubau in Gröbenzell — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Gröbenzell wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-13 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -14 %
  • Heimsegment▼ -13 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Gröbenzell: 1.324 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01223Oktober 2025: 18 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 8 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 11 kWMärz 2026: 10 kW, Vorjahr 10 kWApril 2026: 8 kW, Vorjahr 11 kWMai 2026: 22 kW, Vorjahr 22 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 12 kWJuli 2026: 12 kW, Vorjahr 23 kWAugust 2026: 14 kW, Vorjahr 8 kWSeptember 2026: 2 kW, Vorjahr 16 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
083166Oktober 2025: 130 kW, Vorjahr 166 kWNovember 2025: 85 kW, Vorjahr 97 kWDezember 2025: 92 kW, Vorjahr 72 kWJanuar 2026: 51 kW, Vorjahr 60 kWFebruar 2026: 122 kW, Vorjahr 124 kWMärz 2026: 84 kW, Vorjahr 63 kWApril 2026: 91 kW, Vorjahr 54 kWMai 2026: 130 kW, Vorjahr 147 kWJuni 2026: 149 kW, Vorjahr 158 kWJuli 2026: 144 kW, Vorjahr 163 kWAugust 2026: 27 kW, Vorjahr 42 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 119 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
03263Oktober 2025: 0 kW, Vorjahr 63 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 55 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 31 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
82 113 kW -14 %
Heimsegment
2–30 kWp
102 1,1 MW -13 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 205 1,3 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Gröbenzell zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Gröbenzell, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Gröbenzell 170 Speicher mit zusammen 1,5 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +1 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+1 %
Anlagen
96
Kapazität
519 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-13 %
Anlagen
55
Kapazität
744 kWh
Ø/Anlage
13,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
2
Kapazität
129 kWh
Ø/Anlage
64,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
170
Kapazität
1,5 MWh
Ø/Anlage
8,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Gröbenzell im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Gröbenzell 0,62 kW
Ø Fürstenfeldbruck 1,25 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Gröbenzell hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Gröbenzell auf?

938 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Gröbenzell – eine Quote von 59 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

In Gröbenzell stehen bislang 1.582 Solaranlagen mit insgesamt 12,0 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Platz 22 von 23 im Landkreis Fürstenfeldbruck: Gröbenzell liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Fürstenfeldbruck

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Gröbenzell?

82194

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Gröbenzell — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Gröbenzell gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.582 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 12,0 MW. Das entspricht 0,62 kW pro Einwohner.
938 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 59,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Gröbenzell [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-groebenzell/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Gröbenzell installiert?

In Gröbenzell sind 12,0 MW PV-Leistung in 1.582 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt die Gemeinde Platz 22 von 23 im Landkreis Fürstenfeldbruck. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 19.362 Einwohner entspricht der Bestand 0,62 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Gröbenzell im Vergleich da?

Mit 0,62 kW pro Einwohner liegt Gröbenzell unter dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Fürstenfeldbruck belegt Gröbenzell Platz 22 von 23. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Gröbenzell?

In Gröbenzell sind 938 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 59,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Gröbenzell?

In den letzten 12 Monaten wurden in Gröbenzell 1,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 205 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Gröbenzell?

Gröbenzell liegt im Landkreis Fürstenfeldbruck im Bundesland Bayern. Im Landkreis Fürstenfeldbruck gibt es insgesamt 23 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Gröbenzell?

In Gröbenzell entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 102 neuen Anlagen und 1,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 82 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Gröbenzell?

In Gröbenzell wurden in den letzten 12 Monaten 82 Balkonkraftwerke registriert (113 kW). Das sind -14 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Gröbenzell?

In Gröbenzell wurden in den letzten 12 Monaten 205 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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