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96 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Heinsberg

Photovoltaik in Heinsberg

Nah am Bundesdurchschnitt

4.410 Anlagen mit 63,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Heinsberg in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-09-09 auf 4.410 Solaranlagen und 63,3 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 43.163 Einwohnern entspricht das 1,47 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,53 kW, Heinsberg liegt damit 4 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 4 von 10 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 4,6 MW neue Leistung hinzu – rund 7 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 42 % und eine mittlere Anlagengröße von 14 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,47

kW
▼ -4 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

41,8

%

1.844 Speicher bei 4.410 Anlagen

Installiert

63,3 MW

Zubau 12 Mon.

4,6 MW

+7 %

Solaranlagen

4.410

Einwohner

43.163

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Heinsberg?

Segmentierter PV-Zubau in Heinsberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Heinsberg wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+1 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +1 %
  • Heimsegment▼ -5 %
  • Gewerbe▼ -72 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Heinsberg: 4.603 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
03467Oktober 2025: 33 kW, Vorjahr 23 kWNovember 2025: 12 kW, Vorjahr 16 kWDezember 2025: 19 kW, Vorjahr 9 kWJanuar 2026: 11 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 15 kW, Vorjahr 21 kWMärz 2026: 33 kW, Vorjahr 19 kWApril 2026: 42 kW, Vorjahr 25 kWMai 2026: 45 kW, Vorjahr 49 kWJuni 2026: 39 kW, Vorjahr 47 kWJuli 2026: 67 kW, Vorjahr 41 kWAugust 2026: 44 kW, Vorjahr 61 kWSeptember 2026: 7 kW, Vorjahr 47 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
0304607Oktober 2025: 320 kW, Vorjahr 368 kWNovember 2025: 214 kW, Vorjahr 357 kWDezember 2025: 444 kW, Vorjahr 430 kWJanuar 2026: 398 kW, Vorjahr 607 kWFebruar 2026: 253 kW, Vorjahr 416 kWMärz 2026: 269 kW, Vorjahr 229 kWApril 2026: 326 kW, Vorjahr 195 kWMai 2026: 426 kW, Vorjahr 265 kWJuni 2026: 350 kW, Vorjahr 146 kWJuli 2026: 373 kW, Vorjahr 436 kWAugust 2026: 223 kW, Vorjahr 230 kWSeptember 2026: 87 kW, Vorjahr 202 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
0477953Oktober 2025: 64 kW, Vorjahr 72 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 56 kWJanuar 2026: 69 kW, Vorjahr 134 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 158 kW, Vorjahr 953 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 46 kW, Vorjahr 110 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 151 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
237 366 kW +1 %
Heimsegment
2–30 kWp
301 3,7 MW -5 %
Gewerbe
>30 kWp
6 393 kW -72 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 578 4,6 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Heinsberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Heinsberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Heinsberg 455 Speicher mit zusammen 4,6 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +22 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+18 %
Anlagen
247
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+22 %
Anlagen
185
Kapazität
2,5 MWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
3
Kapazität
622 kWh
Ø/Anlage
207,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
455
Kapazität
4,6 MWh
Ø/Anlage
10 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Heinsberg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Heinsberg 1,47 kW
Ø Heinsberg 1,25 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Heinsberg liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Heinsberg auf?

Auffällig hoch: 42 % aller Solaranlagen in Heinsberg laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

In Heinsberg sind 4.410 PV-Anlagen mit zusammen 63,3 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Heinsberg führt das Feld im Landkreis Heinsberg deutlich an: Platz 4 von 10, 69 % über dem Landesschnitt. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,47 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Heinsberg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Heinsberg?

52525

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Heinsberg — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Heinsberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 4.410 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 63,3 MW. Das entspricht 1,47 kW pro Einwohner.
1.844 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Heinsberg [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-heinsberg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Heinsberg installiert?

In Heinsberg sind 63,3 MW PV-Leistung in 4.410 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt die Gemeinde Platz 4 von 10 im Landkreis Heinsberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 43.163 Einwohner entspricht der Bestand 1,47 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Heinsberg im Vergleich da?

Mit 1,47 kW pro Einwohner liegt Heinsberg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Heinsberg belegt Heinsberg Platz 4 von 10. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Heinsberg?

In Heinsberg sind 1.844 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 41,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Heinsberg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Heinsberg 4,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 578 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Heinsberg?

Heinsberg liegt im Landkreis Heinsberg im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Heinsberg gibt es insgesamt 10 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Heinsberg?

In Heinsberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 301 neuen Anlagen und 3,7 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 6 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Heinsberg?

In Heinsberg wurden in den letzten 12 Monaten 237 Balkonkraftwerke registriert (366 kW). Das sind +1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Heinsberg?

In Heinsberg wurden in den letzten 12 Monaten 578 neue Solaranlagen mit insgesamt 4,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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