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119 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Minden-Lübbecke

Photovoltaik in Hüllhorst

Nah am Bundesdurchschnitt

1.695 Anlagen mit 24,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Hüllhorst, Landkreis Minden-Lübbecke (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-09-09 1.695 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 24,1 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 13.304 Einwohner sind das 1,81 kW pro Kopf, verglichen mit 1,53 kW im bundesweiten Mittel – Hüllhorst liegt damit 19 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 11 Regionen in diesem Umfeld belegt Hüllhorst damit Platz 6 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 2,2 MW, das entspricht etwa 9 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 46 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,81

kW
▲ +19 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,0

%

780 Speicher bei 1.695 Anlagen

Installiert

24,1 MW

Zubau 12 Mon.

2,2 MW

+9 %

Solaranlagen

1.695

Einwohner

13.304

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hüllhorst?

Segmentierter PV-Zubau in Hüllhorst — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Hüllhorst trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-2 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -2 %
  • Heimsegment▼ -4 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Hüllhorst: 2.158 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01020Oktober 2025: 1 kW, Vorjahr 12 kWNovember 2025: 5 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 7 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 18 kW, Vorjahr 8 kWApril 2026: 17 kW, Vorjahr 15 kWMai 2026: 12 kW, Vorjahr 16 kWJuni 2026: 19 kW, Vorjahr 20 kWJuli 2026: 16 kW, Vorjahr 7 kWAugust 2026: 15 kW, Vorjahr 14 kWSeptember 2026: 1 kW, Vorjahr 8 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
0102203Oktober 2025: 96 kW, Vorjahr 116 kWNovember 2025: 150 kW, Vorjahr 40 kWDezember 2025: 79 kW, Vorjahr 100 kWJanuar 2026: 142 kW, Vorjahr 72 kWFebruar 2026: 8 kW, Vorjahr 141 kWMärz 2026: 153 kW, Vorjahr 98 kWApril 2026: 59 kW, Vorjahr 189 kWMai 2026: 62 kW, Vorjahr 169 kWJuni 2026: 193 kW, Vorjahr 134 kWJuli 2026: 158 kW, Vorjahr 115 kWAugust 2026: 203 kW, Vorjahr 102 kWSeptember 2026: 56 kW, Vorjahr 146 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
0167333Oktober 2025: 91 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 98 kWJanuar 2026: 333 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 151 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
79 113 kW -2 %
Heimsegment
2–30 kWp
110 1,4 MW -4 %
Gewerbe
>30 kWp
4 575 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 208 2,2 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hüllhorst zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hüllhorst, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Hüllhorst 166 Speicher mit zusammen 1,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +14 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+7 %
Anlagen
103
Kapazität
590 kWh
Ø/Anlage
5,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+14 %
Anlagen
49
Kapazität
651 kWh
Ø/Anlage
13,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
30 kWh
Ø/Anlage
30 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
166
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
8,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Hüllhorst im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hüllhorst 1,81 kW
Ø Minden-Lübbecke 1,50 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Hüllhorst liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Hüllhorst auf?

Mit einer Speicherquote von 46 % gehört Hüllhorst zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 780 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

1,81 kW pro Kopf – damit bewegt sich Hüllhorst nahe am Bundesmittel. 1.695 Anlagen mit 24,1 MW Leistung bilden die aktuelle Ausgangsbasis.

Einordnung

Platz 6 von 11 im Landkreis Minden-Lübbecke: Hüllhorst übertrifft den Landesdurchschnitt um 109 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. Bundesweit betrachtet steht Hüllhorst überdurchschnittlich da. Die 1,81 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

Gemeinden im Landkreis Minden-Lübbecke

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Welche Postleitzahl gehört zu Hüllhorst?

32609

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hüllhorst — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hüllhorst gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.695 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 24,1 MW. Das entspricht 1,81 kW pro Einwohner.
780 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hüllhorst [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-huellhorst/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hüllhorst installiert?

In Hüllhorst sind 24,1 MW PV-Leistung in 1.695 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt die Gemeinde Platz 6 von 11 im Landkreis Minden-Lübbecke. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 13.304 Einwohner entspricht der Bestand 1,81 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hüllhorst im Vergleich da?

Mit 1,81 kW pro Einwohner liegt Hüllhorst über dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Minden-Lübbecke belegt Hüllhorst Platz 6 von 11. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hüllhorst?

In Hüllhorst sind 780 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hüllhorst?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hüllhorst 2,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 208 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hüllhorst?

Hüllhorst liegt im Landkreis Minden-Lübbecke im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Minden-Lübbecke gibt es insgesamt 11 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hüllhorst?

In Hüllhorst entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 110 neuen Anlagen und 1,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hüllhorst?

In Hüllhorst wurden in den letzten 12 Monaten 79 Balkonkraftwerke registriert (113 kW). Das sind -2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hüllhorst?

In Hüllhorst wurden in den letzten 12 Monaten 208 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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