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46 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Wesel

Photovoltaik in Kamp-Lintfort

54 % unter Bundesdurchschnitt

2.351 Anlagen mit 27,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Kamp-Lintfort, Landkreis Wesel (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-09-09 2.351 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 27,0 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 38.217 Einwohner sind das 0,71 kW pro Kopf, verglichen mit 1,53 kW im bundesweiten Mittel – Kamp-Lintfort liegt damit 54 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 13 Regionen in diesem Umfeld belegt Kamp-Lintfort damit Platz 11 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 2,5 MW, das entspricht etwa 9 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 52 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,71

kW
▼ -54 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

51,6

%

1.213 Speicher bei 2.351 Anlagen

Installiert

27,0 MW

Zubau 12 Mon.

2,5 MW

+9 %

Solaranlagen

2.351

Einwohner

38.217

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kamp-Lintfort?

Segmentierter PV-Zubau in Kamp-Lintfort — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Kamp-Lintfort setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-18 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -23 %
  • Heimsegment▼ -18 %
  • Gewerbe▼ -92 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Kamp-Lintfort: 2.481 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02856Oktober 2025: 24 kW, Vorjahr 19 kWNovember 2025: 13 kW, Vorjahr 8 kWDezember 2025: 13 kW, Vorjahr 10 kWJanuar 2026: 8 kW, Vorjahr 14 kWFebruar 2026: 16 kW, Vorjahr 17 kWMärz 2026: 36 kW, Vorjahr 47 kWApril 2026: 53 kW, Vorjahr 56 kWMai 2026: 36 kW, Vorjahr 43 kWJuni 2026: 23 kW, Vorjahr 41 kWJuli 2026: 44 kW, Vorjahr 53 kWAugust 2026: 27 kW, Vorjahr 44 kWSeptember 2026: 3 kW, Vorjahr 32 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
0122244Oktober 2025: 157 kW, Vorjahr 191 kWNovember 2025: 222 kW, Vorjahr 215 kWDezember 2025: 101 kW, Vorjahr 157 kWJanuar 2026: 109 kW, Vorjahr 178 kWFebruar 2026: 133 kW, Vorjahr 170 kWMärz 2026: 148 kW, Vorjahr 140 kWApril 2026: 202 kW, Vorjahr 142 kWMai 2026: 117 kW, Vorjahr 173 kWJuni 2026: 102 kW, Vorjahr 217 kWJuli 2026: 203 kW, Vorjahr 244 kWAugust 2026: 234 kW, Vorjahr 183 kWSeptember 2026: 17 kW, Vorjahr 129 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
02k3kOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 194 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 188 kW, Vorjahr 234 kWFebruar 2026: 81 kW, Vorjahr 77 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 35 kWApril 2026: 58 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 3.410 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 85 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
193 294 kW -23 %
Heimsegment
2–30 kWp
163 1,7 MW -18 %
Gewerbe
>30 kWp
3 327 kW -92 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 380 2,5 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kamp-Lintfort zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kamp-Lintfort, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Kamp-Lintfort 305 Speicher mit zusammen 2,4 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,8 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-14 %
Anlagen
188
Kapazität
901 kWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+0 %
Anlagen
98
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
13,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
35 kWh
Ø/Anlage
35 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
305
Kapazität
2,4 MWh
Ø/Anlage
7,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Kamp-Lintfort im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Kamp-Lintfort 0,71 kW
Ø Wesel 1,12 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Kamp-Lintfort hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Kamp-Lintfort auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 52 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 1.213 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Kamp-Lintfort setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

In Kamp-Lintfort stehen bislang 2.351 Solaranlagen mit insgesamt 27,0 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Kamp-Lintfort rangiert auf Platz 11 von 13 im Landkreis Wesel – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Wesel

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Kamp-Lintfort?

47475

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Kamp-Lintfort — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Kamp-Lintfort gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.351 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 27,0 MW. Das entspricht 0,71 kW pro Einwohner.
1.213 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 51,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kamp-Lintfort [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-kamp-lintfort/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Kamp-Lintfort installiert?

In Kamp-Lintfort sind 27,0 MW PV-Leistung in 2.351 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt die Gemeinde Platz 11 von 13 im Landkreis Wesel. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 38.217 Einwohner entspricht der Bestand 0,71 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Kamp-Lintfort im Vergleich da?

Mit 0,71 kW pro Einwohner liegt Kamp-Lintfort unter dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Wesel belegt Kamp-Lintfort Platz 11 von 13. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Kamp-Lintfort?

In Kamp-Lintfort sind 1.213 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 51,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Kamp-Lintfort?

In den letzten 12 Monaten wurden in Kamp-Lintfort 2,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 380 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Kamp-Lintfort?

Kamp-Lintfort liegt im Landkreis Wesel im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Wesel gibt es insgesamt 13 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Kamp-Lintfort?

In Kamp-Lintfort entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 163 neuen Anlagen und 1,7 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Kamp-Lintfort?

In Kamp-Lintfort wurden in den letzten 12 Monaten 193 Balkonkraftwerke registriert (294 kW). Das sind -23 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Kamp-Lintfort?

In Kamp-Lintfort wurden in den letzten 12 Monaten 380 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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