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31 % vom Ø
Aufholpotenzial

Kreisfreie Stadt in Baden-Württemberg

Photovoltaik in der kreisfreien Stadt Freiburg im Breisgau

69 % unter Bundesdurchschnitt

9.533 Anlagen mit 113,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 39 von 44
Zubau-Rang 39 von 44
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Die kreisfreie Stadt Freiburg im Breisgau in Baden-Württemberg verzeichnet mit Stand 2026-09-09 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 113,2 MW, verteilt auf 9.533 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 237.460 Einwohnern entspricht das 0,48 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,53 kW, die kreisfreie Stadt Freiburg im Breisgau liegt damit 69 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 39 von 44 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 13,5 MW neue Leistung hinzu – rund 12 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 41 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,48

kW
▼ -69 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

40,7

%

3.884 Speicher bei 9.533 Anlagen

Installiert

113,2 MW

Zubau 12 Mon.

13,5 MW

+12 %

Solaranlagen

9.533

Speicher

3.884

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Freiburg im Breisgau?

Segmentierter PV-Zubau in Freiburg im Breisgau — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Freiburg im Breisgau trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-1 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -1 %
  • Heimsegment▼ -23 %
  • Gewerbe▼ -28 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Freiburg im Breisgau: 13.492 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
057113Oktober 2025: 54 kW, Vorjahr 46 kWNovember 2025: 51 kW, Vorjahr 41 kWDezember 2025: 30 kW, Vorjahr 30 kWJanuar 2026: 22 kW, Vorjahr 34 kWFebruar 2026: 57 kW, Vorjahr 37 kWMärz 2026: 80 kW, Vorjahr 64 kWApril 2026: 88 kW, Vorjahr 100 kWMai 2026: 101 kW, Vorjahr 83 kWJuni 2026: 96 kW, Vorjahr 80 kWJuli 2026: 113 kW, Vorjahr 97 kWAugust 2026: 73 kW, Vorjahr 105 kWSeptember 2026: 6 kW, Vorjahr 64 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
0440879Oktober 2025: 538 kW, Vorjahr 689 kWNovember 2025: 638 kW, Vorjahr 761 kWDezember 2025: 591 kW, Vorjahr 764 kWJanuar 2026: 641 kW, Vorjahr 793 kWFebruar 2026: 462 kW, Vorjahr 708 kWMärz 2026: 449 kW, Vorjahr 360 kWApril 2026: 460 kW, Vorjahr 664 kWMai 2026: 588 kW, Vorjahr 839 kWJuni 2026: 574 kW, Vorjahr 485 kWJuli 2026: 598 kW, Vorjahr 879 kWAugust 2026: 500 kW, Vorjahr 419 kWSeptember 2026: 69 kW, Vorjahr 586 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
01k2kOktober 2025: 159 kW, Vorjahr 464 kWNovember 2025: 54 kW, Vorjahr 552 kWDezember 2025: 326 kW, Vorjahr 403 kWJanuar 2026: 700 kW, Vorjahr 424 kWFebruar 2026: 246 kW, Vorjahr 1.518 kWMärz 2026: 58 kW, Vorjahr 570 kWApril 2026: 608 kW, Vorjahr 205 kWMai 2026: 2.037 kW, Vorjahr 100 kWJuni 2026: 239 kW, Vorjahr 232 kWJuli 2026: 162 kW, Vorjahr 2.071 kWAugust 2026: 138 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 42 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche
07391kOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 1.478 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktDezFebAprJunAug

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
741 771 kW -1 %
Heimsegment
2–30 kWp
540 6,1 MW -23 %
Gewerbe
>30 kWp
35 4,7 MW -28 %
Freifläche
Freifläche
4 1,5 MW —
Gesamt 1.395 13,5 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Freiburg im Breisgau zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Freiburg im Breisgau, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Freiburg im Breisgau 903 Speicher mit zusammen 7,7 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,5 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-1 %
Anlagen
624
Kapazität
3,1 MWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-10 %
Anlagen
228
Kapazität
3,3 MWh
Ø/Anlage
14,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-14 %
Anlagen
7
Kapazität
920 kWh
Ø/Anlage
131,4 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
903
Kapazität
7,7 MWh
Ø/Anlage
8,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

69 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Freiburg im Breisgau 0,48 kW
Ø Baden-Württemberg 1,43 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Freiburg im Breisgau hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt auf?

Mit einer Speicherquote von 41 % gehört Freiburg im Breisgau zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 3.884 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Aktuell erzeugen 9.533 Solaranlagen in Freiburg im Breisgau eine Leistung von 113,2 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Freiburg im Breisgau rangiert auf Platz 39 von 44 in Baden-Württemberg – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Freiburg im Breisgau mit 0,48 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Wie schneidet Baden-Württemberg insgesamt ab?

Vergleiche alle 44 Landkreise und Städte in Baden-Württemberg im vollständigen Ranking.

Baden-Württemberg-Ranking ansehen →

Postleitzahlen in der kreisfreien Stadt Freiburg im Breisgau

79098791007910279104791067910879110791117911279114791157911779206792277925479279

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Freiburg im Breisgau — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Freiburg im Breisgau gibt es laut solarzubau.de aktuell 9.533 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 113,2 MW. Das entspricht 0,48 kW pro Einwohner.
3.884 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 40,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Freiburg im Breisgau [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-freiburg-im-breisgau/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in der kreisfreien Stadt Freiburg im Breisgau installiert?

In der kreisfreien Stadt Freiburg im Breisgau (Baden-Württemberg) sind aktuell 113,2 MW Photovoltaik-Leistung in 9.533 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt die kreisfreie Stadt Platz 39 von 44 in Baden-Württemberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 237.460 Einwohner entspricht der Bestand 0,48 kW pro Kopf.

Wie steht die kreisfreie Stadt Freiburg im Breisgau im Vergleich da?

Mit 0,48 kW pro Einwohner liegt die kreisfreie Stadt Freiburg im Breisgau unter dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Region wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote in der kreisfreien Stadt Freiburg im Breisgau?

In der kreisfreien Stadt Freiburg im Breisgau sind 3.884 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 40,7 % bezogen auf die 9.533 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es in der kreisfreien Stadt Freiburg im Breisgau zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden in der kreisfreien Stadt Freiburg im Breisgau 13,5 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 12 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

In welchem Bundesland liegt Freiburg im Breisgau?

Freiburg im Breisgau ist eine kreisfreie Stadt im Bundesland Baden-Württemberg. Baden-Württemberg hat insgesamt 44 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und werden in der Statistik gleichrangig neben den Landkreisen geführt.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in der kreisfreien Stadt Freiburg im Breisgau?

In der kreisfreien Stadt Freiburg im Breisgau entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 540 neuen Anlagen und 6,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 35 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in der kreisfreien Stadt Freiburg im Breisgau?

In der kreisfreien Stadt Freiburg im Breisgau wurden in den letzten 12 Monaten 741 Balkonkraftwerke registriert (771 kW). Das sind -1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in der kreisfreien Stadt Freiburg im Breisgau?

In der kreisfreien Stadt Freiburg im Breisgau wurden in den letzten 12 Monaten 4 Freiflächenanlagen zugebaut (1,5 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in der kreisfreien Stadt Freiburg im Breisgau?

In der kreisfreien Stadt Freiburg im Breisgau wurden in den letzten 12 Monaten 1.395 neue Solaranlagen mit insgesamt 13,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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