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41 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Baden-Württemberg · Heilbronn

Photovoltaik in Heilbronn

59 % unter Bundesdurchschnitt

5.735 Anlagen mit 82,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Heilbronn, kreisfreie Stadt (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-09-09 5.735 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 82,2 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 131.986 Einwohnern entspricht das 0,62 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,53 kW, Heilbronn liegt damit 59 % unter dem Bundeswert. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 9,6 MW neue Leistung hinzu – rund 12 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 41 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,62

kW
▼ -59 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

41,3

%

2.369 Speicher bei 5.735 Anlagen

Installiert

82,2 MW

Zubau 12 Mon.

9,6 MW

+12 %

Solaranlagen

5.735

Einwohner

131.986

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Heilbronn?

Segmentierter PV-Zubau in Heilbronn — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Heilbronn setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+3 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +3 %
  • Heimsegment▼ -11 %
  • Gewerbe▼ -51 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Heilbronn: 9.596 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
04182Oktober 2025: 41 kW, Vorjahr 26 kWNovember 2025: 36 kW, Vorjahr 33 kWDezember 2025: 39 kW, Vorjahr 22 kWJanuar 2026: 19 kW, Vorjahr 30 kWFebruar 2026: 18 kW, Vorjahr 18 kWMärz 2026: 55 kW, Vorjahr 34 kWApril 2026: 58 kW, Vorjahr 52 kWMai 2026: 58 kW, Vorjahr 60 kWJuni 2026: 58 kW, Vorjahr 68 kWJuli 2026: 82 kW, Vorjahr 67 kWAugust 2026: 48 kW, Vorjahr 62 kWSeptember 2026: 17 kW, Vorjahr 40 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
0281561Oktober 2025: 515 kW, Vorjahr 517 kWNovember 2025: 373 kW, Vorjahr 413 kWDezember 2025: 366 kW, Vorjahr 468 kWJanuar 2026: 483 kW, Vorjahr 561 kWFebruar 2026: 279 kW, Vorjahr 294 kWMärz 2026: 320 kW, Vorjahr 267 kWApril 2026: 349 kW, Vorjahr 395 kWMai 2026: 385 kW, Vorjahr 410 kWJuni 2026: 527 kW, Vorjahr 362 kWJuli 2026: 485 kW, Vorjahr 477 kWAugust 2026: 212 kW, Vorjahr 308 kWSeptember 2026: 67 kW, Vorjahr 416 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
01k3kOktober 2025: 36 kW, Vorjahr 1.396 kWNovember 2025: 155 kW, Vorjahr 43 kWDezember 2025: 380 kW, Vorjahr 761 kWJanuar 2026: 1.119 kW, Vorjahr 2.897 kWFebruar 2026: 491 kW, Vorjahr 1.252 kWMärz 2026: 163 kW, Vorjahr 132 kWApril 2026: 1.150 kWMai 2026: 247 kW, Vorjahr 31 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 120 kWJuli 2026: 207 kW, Vorjahr 795 kWAugust 2026: 99 kW, Vorjahr 224 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 561 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche
0431862Oktober 2025: 0 kW, Vorjahr 352 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 578 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 862 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 30 kWOktDezFebAprJunAug

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
400 528 kW +3 %
Heimsegment
2–30 kWp
374 4,4 MW -11 %
Gewerbe
>30 kWp
28 4 MW -51 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 845 9,6 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Heilbronn zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Heilbronn, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Heilbronn 599 Speicher mit zusammen 5,4 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +15 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-3 %
Anlagen
356
Kapazität
1,8 MWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+15 %
Anlagen
209
Kapazität
2,8 MWh
Ø/Anlage
13,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
6
Kapazität
637 kWh
Ø/Anlage
106,2 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
599
Kapazität
5,4 MWh
Ø/Anlage
9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Heilbronn im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Heilbronn 0,62 kW
Ø Heilbronn 0,62 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Heilbronn hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Heilbronn auf?

2.369 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Heilbronn – eine Quote von 41 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

In Heilbronn stehen bislang 5.735 Solaranlagen mit insgesamt 82,2 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Heilbronn liegt im Bundesland Baden-Württemberg. Das vollständige Ranking aller Regionen finden Sie auf der Bundesland-Seite.

Heilbronn vergleichen

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17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Heilbronn?

740727407474076740787408074081741897419974211742237423574906

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Heilbronn — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Heilbronn gibt es laut solarzubau.de aktuell 5.735 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 82,2 MW. Das entspricht 0,62 kW pro Einwohner.
2.369 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Heilbronn [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-heilbronn/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Heilbronn installiert?

In Heilbronn sind 82,2 MW PV-Leistung in 5.735 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 131.986 Einwohner entspricht der Bestand 0,62 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Heilbronn im Vergleich da?

Mit 0,62 kW pro Einwohner liegt Heilbronn unter dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Heilbronn?

In Heilbronn sind 2.369 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 41,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Heilbronn?

In den letzten 12 Monaten wurden in Heilbronn 9,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 845 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 12 Prozent – rund 12 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Ist Heilbronn eine kreisfreie Stadt?

Heilbronn ist eine kreisfreie Stadt in Baden-Württemberg. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und gehören keinem Kreis an. Für die Auswertung des Solarausbaus bedeutet das: Die Stadt bildet ihre eigene Vergleichsgruppe, ein Ranking innerhalb eines Landkreises gibt es nicht. Verglichen wird stattdessen mit den übrigen Regionen in Baden-Württemberg und mit dem Bundesdurchschnitt. Auf dieser Seite finden sich deshalb dieselben Kennzahlen wie für eine Gemeinde – Bestand, Leistung pro Kopf, Speicherquote und Zubau der letzten zwölf Monate –, nur ohne kreisinternen Vergleich.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Heilbronn?

In Heilbronn entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 374 neuen Anlagen und 4,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 28 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Heilbronn?

In Heilbronn wurden in den letzten 12 Monaten 400 Balkonkraftwerke registriert (528 kW). Das sind +3 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Heilbronn?

In Heilbronn wurden in den letzten 12 Monaten 845 neue Solaranlagen mit insgesamt 9,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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