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55 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Baden-Württemberg · Baden-Baden

Photovoltaik in Baden-Baden

45 % unter Bundesdurchschnitt

3.336 Anlagen mit 48,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Baden-Baden, kreisfreie Stadt (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-09-09 3.336 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 48,3 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 56.881 Einwohnern entspricht das 0,85 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,53 kW, Baden-Baden liegt damit 45 % unter dem Bundeswert. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 3,8 MW neue Leistung hinzu – rund 8 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 47 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,85

kW
▼ -45 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,1

%

1.571 Speicher bei 3.336 Anlagen

Installiert

48,3 MW

Zubau 12 Mon.

3,8 MW

+8 %

Solaranlagen

3.336

Einwohner

56.881

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Baden-Baden?

Segmentierter PV-Zubau in Baden-Baden — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Baden-Baden trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+7 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +7 %
  • Heimsegment▼ -20 %
  • Gewerbe▼ -55 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Baden-Baden: 3.763 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02040Oktober 2025: 16 kW, Vorjahr 11 kWNovember 2025: 6 kW, Vorjahr 11 kWDezember 2025: 9 kW, Vorjahr 13 kWJanuar 2026: 12 kW, Vorjahr 7 kWFebruar 2026: 9 kW, Vorjahr 14 kWMärz 2026: 25 kW, Vorjahr 12 kWApril 2026: 26 kW, Vorjahr 28 kWMai 2026: 40 kW, Vorjahr 36 kWJuni 2026: 33 kW, Vorjahr 26 kWJuli 2026: 33 kW, Vorjahr 38 kWAugust 2026: 37 kW, Vorjahr 27 kWSeptember 2026: 4 kW, Vorjahr 10 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
0199398Oktober 2025: 252 kW, Vorjahr 313 kWNovember 2025: 173 kW, Vorjahr 299 kWDezember 2025: 254 kW, Vorjahr 265 kWJanuar 2026: 146 kW, Vorjahr 259 kWFebruar 2026: 254 kW, Vorjahr 221 kWMärz 2026: 375 kW, Vorjahr 265 kWApril 2026: 206 kW, Vorjahr 228 kWMai 2026: 219 kW, Vorjahr 296 kWJuni 2026: 177 kW, Vorjahr 297 kWJuli 2026: 398 kW, Vorjahr 329 kWAugust 2026: 83 kW, Vorjahr 191 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 194 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
0456911Oktober 2025: 0 kWNovember 2025: 171 kW, Vorjahr 146 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 221 kWJanuar 2026: 199 kW, Vorjahr 138 kWFebruar 2026: 174 kW, Vorjahr 135 kWMärz 2026: 92 kWApril 2026: 185 kW, Vorjahr 216 kWMai 2026: 63 kW, Vorjahr 911 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 68 kWAugust 2026: 31 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 177 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche
0352703Oktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 703 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktDezFebAprJunAug

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
185 249 kW +7 %
Heimsegment
2–30 kWp
220 2,5 MW -20 %
Gewerbe
>30 kWp
10 915 kW -55 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 428 3,8 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Baden-Baden zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Baden-Baden, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Baden-Baden 307 Speicher mit zusammen 2,6 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,4 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-5 %
Anlagen
197
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-17 %
Anlagen
99
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
13,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
2
Kapazität
140 kWh
Ø/Anlage
70 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
307
Kapazität
2,6 MWh
Ø/Anlage
8,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Baden-Baden im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Baden-Baden 0,85 kW
Ø Baden-Baden 0,85 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Baden-Baden hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Baden-Baden auf?

1.571 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Baden-Baden – eine Quote von 47 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

In Baden-Baden stehen bislang 3.336 Solaranlagen mit insgesamt 48,3 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Baden-Baden liegt im Bundesland Baden-Württemberg. Das vollständige Ranking aller Regionen finden Sie auf der Bundesland-Seite.

Baden-Baden vergleichen

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17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Baden-Baden?

764377653076532765347654777815

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Baden-Baden — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Baden-Baden gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.336 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 48,3 MW. Das entspricht 0,85 kW pro Einwohner.
1.571 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Baden-Baden [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-baden-baden/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Baden-Baden installiert?

In Baden-Baden sind 48,3 MW PV-Leistung in 3.336 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 56.881 Einwohner entspricht der Bestand 0,85 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Baden-Baden im Vergleich da?

Mit 0,85 kW pro Einwohner liegt Baden-Baden unter dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Baden-Baden?

In Baden-Baden sind 1.571 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Baden-Baden?

In den letzten 12 Monaten wurden in Baden-Baden 3,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 428 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Ist Baden-Baden eine kreisfreie Stadt?

Baden-Baden ist eine kreisfreie Stadt in Baden-Württemberg. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und gehören keinem Kreis an. Für die Auswertung des Solarausbaus bedeutet das: Die Stadt bildet ihre eigene Vergleichsgruppe, ein Ranking innerhalb eines Landkreises gibt es nicht. Verglichen wird stattdessen mit den übrigen Regionen in Baden-Württemberg und mit dem Bundesdurchschnitt. Auf dieser Seite finden sich deshalb dieselben Kennzahlen wie für eine Gemeinde – Bestand, Leistung pro Kopf, Speicherquote und Zubau der letzten zwölf Monate –, nur ohne kreisinternen Vergleich.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Baden-Baden?

In Baden-Baden entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 220 neuen Anlagen und 2,5 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 10 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Baden-Baden?

In Baden-Baden wurden in den letzten 12 Monaten 185 Balkonkraftwerke registriert (249 kW). Das sind +7 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Baden-Baden?

In Baden-Baden wurden in den letzten 12 Monaten 428 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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