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73 % vom Ø
Aufholpotenzial

Landkreis in Niedersachsen

Photovoltaik im Landkreis Peine

27 % unter Bundesdurchschnitt

14.502 Anlagen mit 152,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 32 von 45
Zubau-Rang 30 von 45
Vergleichen →

Der Landkreis Peine in Niedersachsen verzeichnet mit Stand 2026-09-09 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 152,9 MW, verteilt auf 14.502 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 137.045 Einwohnern entspricht das 1,11 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,53 kW, der Landkreis Peine liegt damit 27 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 32 von 45 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 20,4 MW neue Leistung hinzu – rund 13 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 50 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,12

kW
▼ -27 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

50,5

%

7.323 Speicher bei 14.502 Anlagen

Installiert

152,9 MW

Zubau 12 Mon.

20,4 MW

+13 %

Solaranlagen

14.502

Speicher

7.323

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Peine?

Segmentierter PV-Zubau in Peine — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Peine setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-9 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -9 %
  • Heimsegment▼ -23 %
  • Gewerbe▼ -63 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Peine: 20.376 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0118236Oktober 2025: 110 kW, Vorjahr 83 kWNovember 2025: 63 kW, Vorjahr 70 kWDezember 2025: 58 kW, Vorjahr 43 kWJanuar 2026: 44 kW, Vorjahr 55 kWFebruar 2026: 49 kW, Vorjahr 89 kWMärz 2026: 184 kW, Vorjahr 191 kWApril 2026: 195 kW, Vorjahr 189 kWMai 2026: 227 kW, Vorjahr 202 kWJuni 2026: 186 kW, Vorjahr 236 kWJuli 2026: 218 kW, Vorjahr 202 kWAugust 2026: 217 kW, Vorjahr 230 kWSeptember 2026: 21 kW, Vorjahr 135 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
08042kOktober 2025: 908 kW, Vorjahr 1.266 kWNovember 2025: 819 kW, Vorjahr 1.341 kWDezember 2025: 554 kW, Vorjahr 1.607 kWJanuar 2026: 808 kW, Vorjahr 1.230 kWFebruar 2026: 497 kW, Vorjahr 918 kWMärz 2026: 1.090 kW, Vorjahr 796 kWApril 2026: 1.087 kW, Vorjahr 1.061 kWMai 2026: 901 kW, Vorjahr 1.112 kWJuni 2026: 1.316 kW, Vorjahr 930 kWJuli 2026: 1.298 kW, Vorjahr 1.081 kWAugust 2026: 964 kW, Vorjahr 821 kWSeptember 2026: 107 kW, Vorjahr 1.214 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
01k2kOktober 2025: 133 kW, Vorjahr 2.332 kWNovember 2025: 158 kWDezember 2025: 309 kW, Vorjahr 421 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 92 kWFebruar 2026: 85 kW, Vorjahr 198 kWMärz 2026: 45 kW, Vorjahr 194 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 111 kWMai 2026: 100 kW, Vorjahr 33 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 72 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 360 kWAugust 2026: 729 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 416 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche
04k7kOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 5.696 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 7.219 kWOktDezFebAprJunAug

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
1.084 1,6 MW -9 %
Heimsegment
2–30 kWp
888 10,3 MW -23 %
Gewerbe
>30 kWp
10 1,6 MW -63 %
Freifläche
Freifläche
1 5,7 MW —
Gesamt 2.118 20,4 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Peine zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Peine, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Peine 1.523 Speicher mit zusammen 11,8 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,8 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-14 %
Anlagen
940
Kapazität
4,6 MWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-10 %
Anlagen
476
Kapazität
6,3 MWh
Ø/Anlage
13,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-67 %
Anlagen
6
Kapazität
219 kWh
Ø/Anlage
36,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
1.523
Kapazität
11,8 MWh
Ø/Anlage
7,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

27 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Peine 1,12 kW
Ø Niedersachsen 1,44 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Peine hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt auf?

7.323 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Peine – eine Quote von 50 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

152,9 MW Solarleistung aus 14.502 Anlagen – Peine hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Niedersachsen gegeben.

Einordnung

Platz 32 von 45 in Niedersachsen: Peine liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Peine führt mit 44,0 MW

7 Gemeinden im Landkreis Peine

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Peine

Wie schneidet Niedersachsen insgesamt ab?

Vergleiche alle 45 Landkreise und Städte in Niedersachsen im vollständigen Ranking.

Niedersachsen-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Peine

311853122431226312283123431241312463124931275381593817638268

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Peine — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Peine gibt es laut solarzubau.de aktuell 14.502 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 152,9 MW. Das entspricht 1,12 kW pro Einwohner.
7.323 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 50,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Peine [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-peine/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Peine installiert?

Im Landkreis Peine (Niedersachsen) sind aktuell 152,9 MW Photovoltaik-Leistung in 14.502 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt der Landkreis Platz 32 von 45 in Niedersachsen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 137.045 Einwohner entspricht der Bestand 1,11 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Peine im Vergleich da?

Mit 1,12 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Peine unter dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Region wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Peine?

Im Landkreis Peine sind 7.323 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 50,5 % bezogen auf die 14.502 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Peine zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Peine 20,4 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 13 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Peine hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Peine ist Peine mit 44,0 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 7 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Peine?

Peine ist ein Landkreis im Bundesland Niedersachsen. Niedersachsen hat insgesamt 45 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Peine?

Im Landkreis Peine entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 888 neuen Anlagen und 10,3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Freifläche-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Peine?

Im Landkreis Peine wurden in den letzten 12 Monaten 1.084 Balkonkraftwerke registriert (1,6 MW). Das sind -9 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Peine?

Im Landkreis Peine wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (5,7 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Peine?

Im Landkreis Peine wurden in den letzten 12 Monaten 2.118 neue Solaranlagen mit insgesamt 20,4 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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