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85 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Steinfurt

Photovoltaik in Rheine

Nah am Bundesdurchschnitt

7.741 Anlagen mit 101,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rheine, Landkreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-09-09 auf 7.741 Solaranlagen und 101,0 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 77.209 Einwohnern entspricht das 1,31 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,53 kW, Rheine liegt damit 15 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 22 von 24 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 9,5 MW neue Leistung hinzu – rund 9 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 46 % und eine mittlere Anlagengröße von 13 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,31

kW
▼ -15 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,4

%

3.595 Speicher bei 7.741 Anlagen

Installiert

101,0 MW

Zubau 12 Mon.

9,5 MW

+9 %

Solaranlagen

7.741

Einwohner

77.209

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Rheine?

Segmentierter PV-Zubau in Rheine — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Rheine wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-7 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -28 %
  • Heimsegment▼ -7 %
  • Gewerbe▼ -10 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Rheine: 9.517 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
04080Oktober 2025: 24 kW, Vorjahr 38 kWNovember 2025: 20 kW, Vorjahr 21 kWDezember 2025: 25 kW, Vorjahr 29 kWJanuar 2026: 12 kW, Vorjahr 25 kWFebruar 2026: 20 kW, Vorjahr 27 kWMärz 2026: 65 kW, Vorjahr 71 kWApril 2026: 67 kW, Vorjahr 59 kWMai 2026: 51 kW, Vorjahr 61 kWJuni 2026: 49 kW, Vorjahr 80 kWJuli 2026: 47 kW, Vorjahr 57 kWAugust 2026: 40 kW, Vorjahr 73 kWSeptember 2026: 12 kW, Vorjahr 60 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
0441881Oktober 2025: 658 kW, Vorjahr 535 kWNovember 2025: 579 kW, Vorjahr 576 kWDezember 2025: 497 kW, Vorjahr 616 kWJanuar 2026: 485 kW, Vorjahr 785 kWFebruar 2026: 373 kW, Vorjahr 423 kWMärz 2026: 649 kW, Vorjahr 510 kWApril 2026: 626 kW, Vorjahr 496 kWMai 2026: 550 kW, Vorjahr 722 kWJuni 2026: 653 kW, Vorjahr 541 kWJuli 2026: 881 kW, Vorjahr 641 kWAugust 2026: 373 kW, Vorjahr 376 kWSeptember 2026: 72 kW, Vorjahr 655 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
0390779Oktober 2025: 77 kWNovember 2025: 198 kW, Vorjahr 155 kWDezember 2025: 249 kW, Vorjahr 251 kWJanuar 2026: 558 kW, Vorjahr 779 kWFebruar 2026: 73 kWMärz 2026: 583 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 758 kWJuni 2026: 197 kW, Vorjahr 112 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche
0120240Oktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 240 kWOktDezFebAprJunAug

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
318 433 kW -28 %
Heimsegment
2–30 kWp
558 6,4 MW -7 %
Gewerbe
>30 kWp
14 1,9 MW -10 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 960 9,5 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Rheine zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Rheine, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Rheine 770 Speicher mit zusammen 9 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +14 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-8 %
Anlagen
441
Kapazität
2,7 MWh
Ø/Anlage
6,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+14 %
Anlagen
270
Kapazität
3,4 MWh
Ø/Anlage
12,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
8
Kapazität
908 kWh
Ø/Anlage
113,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Anlagen
1
Kapazität
1,6 MWh
Ø/Anlage
1.584 kWh
Gesamt
Anlagen
770
Kapazität
9 MWh
Ø/Anlage
11,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Rheine im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Rheine 1,31 kW
Ø Steinfurt 1,94 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Rheine liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Rheine auf?

Auffällig hoch: 46 % aller Solaranlagen in Rheine laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

In Rheine sind 7.741 PV-Anlagen mit zusammen 101,0 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Rheine führt das Feld im Landkreis Steinfurt deutlich an: Platz 22 von 24, 51 % über dem Landesschnitt. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,31 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Steinfurt

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Rheine?

484294843148432

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Rheine — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Rheine gibt es laut solarzubau.de aktuell 7.741 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 101,0 MW. Das entspricht 1,31 kW pro Einwohner.
3.595 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Rheine [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-rheine/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Rheine installiert?

In Rheine sind 101,0 MW PV-Leistung in 7.741 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt die Gemeinde Platz 22 von 24 im Landkreis Steinfurt. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 77.209 Einwohner entspricht der Bestand 1,31 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Rheine im Vergleich da?

Mit 1,31 kW pro Einwohner liegt Rheine unter dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Steinfurt belegt Rheine Platz 22 von 24. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Rheine?

In Rheine sind 3.595 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Rheine?

In den letzten 12 Monaten wurden in Rheine 9,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 960 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Rheine?

Rheine liegt im Landkreis Steinfurt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Steinfurt gibt es insgesamt 24 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Rheine?

In Rheine entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 558 neuen Anlagen und 6,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 14 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Rheine?

In Rheine wurden in den letzten 12 Monaten 318 Balkonkraftwerke registriert (433 kW). Das sind -28 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Rheine?

In Rheine wurden in den letzten 12 Monaten 960 neue Solaranlagen mit insgesamt 9,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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