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60 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Hessen · Bergstraße

Photovoltaik in Rimbach

40 % unter Bundesdurchschnitt

803 Anlagen mit 8,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rimbach, Landkreis Bergstraße in Hessen verzeichnet mit Stand 2026-09-09 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 8,0 MW, verteilt auf 803 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 8.738 Einwohner sind das 0,92 kW pro Kopf, verglichen mit 1,53 kW im bundesweiten Mittel – Rimbach liegt damit 40 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 22 Regionen in diesem Umfeld belegt Rimbach damit Platz 13 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,6 MW, das entspricht etwa 8 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 49 % und eine mittlere Anlagengröße von 10 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,92

kW
▼ -40 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

48,6

%

390 Speicher bei 803 Anlagen

Installiert

8,0 MW

Zubau 12 Mon.

0,6 MW

+8 %

Solaranlagen

803

Einwohner

8.738

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Rimbach?

Segmentierter PV-Zubau in Rimbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Rimbach setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+4 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +4 %
  • Heimsegment▼ -49 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Rimbach: 618 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0714Oktober 2025: 1 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 3 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 7 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 7 kW, Vorjahr 8 kWMai 2026: 8 kW, Vorjahr 5 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWJuli 2026: 9 kW, Vorjahr 7 kWAugust 2026: 14 kW, Vorjahr 10 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 9 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
084167Oktober 2025: 77 kW, Vorjahr 148 kWNovember 2025: 114 kW, Vorjahr 77 kWDezember 2025: 57 kW, Vorjahr 74 kWJanuar 2026: 35 kW, Vorjahr 167 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 28 kWMärz 2026: 43 kW, Vorjahr 40 kWApril 2026: 30 kW, Vorjahr 31 kWMai 2026: 45 kW, Vorjahr 74 kWJuni 2026: 24 kW, Vorjahr 76 kWJuli 2026: 17 kW, Vorjahr 85 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 36 kWSeptember 2026: 8 kW, Vorjahr 53 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
083165Oktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 165 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 77 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
39 55 kW +4 %
Heimsegment
2–30 kWp
35 453 kW -49 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 81 618 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Rimbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Rimbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Rimbach 62 Speicher mit zusammen 494 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-9 %
Anlagen
39
Kapazität
196 kWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-48 %
Anlagen
17
Kapazität
244 kWh
Ø/Anlage
14,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
62
Kapazität
494 kWh
Ø/Anlage
8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Rimbach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Rimbach 0,92 kW
Ø Bergstraße 1,11 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Rimbach hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Rimbach auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 49 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 390 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Rimbach setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

8,0 MW Solarleistung aus 803 Anlagen – Rimbach hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Hessen gegeben.

Einordnung

Rimbach reiht sich auf Platz 13 von 22 im Landkreis Bergstraße ein – nahe am Landesdurchschnitt. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Bergstraße

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Rimbach?

64668

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Rimbach — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Rimbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 803 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 8,0 MW. Das entspricht 0,92 kW pro Einwohner.
390 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Rimbach [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-rimbach-he/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Rimbach installiert?

In Rimbach sind 8,0 MW PV-Leistung in 803 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt die Gemeinde Platz 13 von 22 im Landkreis Bergstraße. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 8.738 Einwohner entspricht der Bestand 0,92 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Rimbach im Vergleich da?

Mit 0,92 kW pro Einwohner liegt Rimbach unter dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Bergstraße belegt Rimbach Platz 13 von 22. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Rimbach?

In Rimbach sind 390 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 48,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Rimbach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Rimbach 0,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 81 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Rimbach?

Rimbach liegt im Landkreis Bergstraße im Bundesland Hessen. Im Landkreis Bergstraße gibt es insgesamt 22 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Rimbach?

In Rimbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 35 neuen Anlagen und 453 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 39 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Rimbach?

In Rimbach wurden in den letzten 12 Monaten 39 Balkonkraftwerke registriert (55 kW). Das sind +4 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Rimbach?

In Rimbach wurden in den letzten 12 Monaten 81 neue Solaranlagen mit insgesamt 618 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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