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166 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Höxter

Photovoltaik in Willebadessen

66 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.249 Anlagen mit 21,0 MW Gesamtleistung

Willebadessen, Landkreis Höxter (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-09-09 1.249 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 21,0 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 8.281 Einwohner sind das 2,54 kW pro Kopf, verglichen mit 1,53 kW im bundesweiten Mittel – Willebadessen liegt damit 66 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 10 Regionen in diesem Umfeld belegt Willebadessen damit Platz 5 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,8 MW, das entspricht etwa 4 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 24 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 17 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,54

kW
▲ +66 % vs. Bundesdurchschnitt

Speicherquote

23,8

%

297 Speicher bei 1.249 Anlagen

Installiert

21,0 MW

Zubau 12 Mon.

0,8 MW

+4 %

Solaranlagen

1.249

Einwohner

8.281

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Willebadessen?

Segmentierter PV-Zubau in Willebadessen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Willebadessen setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+10 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +10 %
  • Heimsegment▼ -31 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Willebadessen: 792 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0713Oktober 2025: 3 kW, Vorjahr 6 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 4 kWJanuar 2026: 2 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 6 kW, Vorjahr 13 kWApril 2026: 10 kW, Vorjahr 6 kWMai 2026: 12 kW, Vorjahr 8 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 2 kWJuli 2026: 9 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 10 kW, Vorjahr 7 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 8 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
067133Oktober 2025: 19 kW, Vorjahr 133 kWNovember 2025: 56 kW, Vorjahr 103 kWDezember 2025: 65 kW, Vorjahr 54 kWJanuar 2026: 115 kW, Vorjahr 127 kWFebruar 2026: 37 kW, Vorjahr 22 kWMärz 2026: 25 kW, Vorjahr 69 kWApril 2026: 59 kW, Vorjahr 10 kWMai 2026: 38 kW, Vorjahr 78 kWJuni 2026: 84 kW, Vorjahr 90 kWJuli 2026: 33 kW, Vorjahr 62 kWAugust 2026: 59 kW, Vorjahr 54 kWSeptember 2026: 11 kW, Vorjahr 68 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
078156Oktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 156 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 76 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
45 71 kW +10 %
Heimsegment
2–30 kWp
41 602 kW -31 %
Gewerbe
>30 kWp
1 76 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 93 792 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Willebadessen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Willebadessen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Willebadessen 69 Speicher mit zusammen 607 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +18 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+1 %
Anlagen
43
Kapazität
242 kWh
Ø/Anlage
5,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+18 %
Anlagen
22
Kapazität
300 kWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
40 kWh
Ø/Anlage
40 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
69
Kapazität
607 kWh
Ø/Anlage
8,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Willebadessen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Willebadessen 2,54 kW
Ø Höxter 2,53 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Willebadessen erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Willebadessen auf?

Der Solarausbau in Willebadessen geht weiter: 0,8 MW kamen im letzten Jahr hinzu, der Gesamtbestand liegt jetzt bei 1.249 Anlagen.

Überblick

Mit 2,54 kW pro Kopf liegt Willebadessen deutlich über dem Bundesschnitt – 1.249 Anlagen und 21,0 MW Gesamtleistung belegen den konsequenten Ausbau vor Ort.

Einordnung

Mit Platz 5 von 10 und 192 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Willebadessen zu den Vorreitern im Landkreis Höxter. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 2,54 kW pro Einwohner setzen Willebadessen deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Höxter

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Willebadessen?

34439

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Willebadessen — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Willebadessen gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.249 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 21,0 MW. Das entspricht 2,54 kW pro Einwohner.
297 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 23,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Willebadessen [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-willebadessen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Willebadessen installiert?

In Willebadessen sind 21,0 MW PV-Leistung in 1.249 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt die Gemeinde Platz 5 von 10 im Landkreis Höxter. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 8.281 Einwohner entspricht der Bestand 2,54 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Willebadessen im Vergleich da?

Mit 2,54 kW pro Einwohner liegt Willebadessen über dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Höxter belegt Willebadessen Platz 5 von 10. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Willebadessen?

In Willebadessen sind 297 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 23,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Willebadessen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Willebadessen 0,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 93 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 4 Prozent – rund 4 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Willebadessen?

Willebadessen liegt im Landkreis Höxter im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Höxter gibt es insgesamt 10 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Willebadessen?

In Willebadessen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 41 neuen Anlagen und 602 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Willebadessen?

In Willebadessen wurden in den letzten 12 Monaten 45 Balkonkraftwerke registriert (71 kW). Das sind +10 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Willebadessen?

In Willebadessen wurden in den letzten 12 Monaten 93 neue Solaranlagen mit insgesamt 792 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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