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138 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Freising

Photovoltaik in Zolling

38 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 602 Anlagen mit 10,5 MW Gesamtleistung

Zolling, Landkreis Freising in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-09-09 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 10,5 MW, verteilt auf 602 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 4.956 Einwohnern entspricht das 2,11 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,53 kW, Zolling liegt damit 38 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 18 von 24 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,4 MW neue Leistung hinzu – rund 4 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 43 % und eine mittlere Anlagengröße von 17 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,11

kW
▲ +38 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

42,9

%

258 Speicher bei 602 Anlagen

Installiert

10,5 MW

Zubau 12 Mon.

0,4 MW

+4 %

Solaranlagen

602

Einwohner

4.956

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Zolling?

Segmentierter PV-Zubau in Zolling — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Zolling setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-22 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -22 %
  • Heimsegment▼ -34 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Zolling: 384 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
048Oktober 2025: 2 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 1 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 1 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 8 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 4 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 5 kWAugust 2026: 6 kW, Vorjahr 3 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 6 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
04589Oktober 2025: 33 kW, Vorjahr 89 kWNovember 2025: 20 kW, Vorjahr 85 kWDezember 2025: 38 kW, Vorjahr 39 kWJanuar 2026: 33 kW, Vorjahr 45 kWFebruar 2026: 19 kW, Vorjahr 12 kWMärz 2026: 26 kW, Vorjahr 12 kWApril 2026: 47 kW, Vorjahr 10 kWMai 2026: 49 kW, Vorjahr 30 kWJuni 2026: 32 kW, Vorjahr 35 kWJuli 2026: 35 kW, Vorjahr 23 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 66 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 60 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
0388776Oktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 776 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
20 29 kW -22 %
Heimsegment
2–30 kWp
26 332 kW -34 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 53 384 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Zolling zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Zolling, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Zolling 39 Speicher mit zusammen 356 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,1 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-23 %
Anlagen
20
Kapazität
90 kWh
Ø/Anlage
4,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-25 %
Anlagen
16
Kapazität
244 kWh
Ø/Anlage
15,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
39
Kapazität
356 kWh
Ø/Anlage
9,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Zolling im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Zolling 2,11 kW
Ø Freising 2,40 kW
Ø Deutschland 1,53 kW

Zolling liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Zolling auf?

Auffällig hoch: 43 % aller Solaranlagen in Zolling laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Zolling setzt stärker auf Solarenergie als der Bundesdurchschnitt. 602 Photovoltaik-Anlagen liefern zusammen 10,5 MW – ein Wert, der die Region in Bayern überdurchschnittlich positioniert.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Freising steht Zolling auf Platz 18 von 24. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Zolling nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Freising

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Welche Postleitzahl gehört zu Zolling?

85406

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Zolling — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Zolling gibt es laut solarzubau.de aktuell 602 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 10,5 MW. Das entspricht 2,11 kW pro Einwohner.
258 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 42,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Zolling [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-zolling/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Zolling installiert?

In Zolling sind 10,5 MW PV-Leistung in 602 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt die Gemeinde Platz 18 von 24 im Landkreis Freising. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.956 Einwohner entspricht der Bestand 2,11 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Zolling im Vergleich da?

Mit 2,11 kW pro Einwohner liegt Zolling über dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Freising belegt Zolling Platz 18 von 24. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Zolling?

In Zolling sind 258 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 42,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Zolling?

In den letzten 12 Monaten wurden in Zolling 0,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 53 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 4 Prozent – rund 4 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Zolling?

Zolling liegt im Landkreis Freising im Bundesland Bayern. Im Landkreis Freising gibt es insgesamt 24 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Zolling?

In Zolling entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 26 neuen Anlagen und 332 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 20 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Zolling?

In Zolling wurden in den letzten 12 Monaten 20 Balkonkraftwerke registriert (29 kW). Das sind -22 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Zolling?

In Zolling wurden in den letzten 12 Monaten 53 neue Solaranlagen mit insgesamt 384 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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