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43 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Hessen · Offenbach

Photovoltaik in Hainburg

57 % unter Bundesdurchschnitt

1.057 Anlagen mit 9,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Hainburg, Landkreis Offenbach (Hessen) zählt mit Stand 2026-09-09 1.057 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 9,6 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 14.465 Einwohner sind das 0,66 kW pro Kopf, verglichen mit 1,53 kW im bundesweiten Mittel – Hainburg liegt damit 57 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 13 Regionen in diesem Umfeld belegt Hainburg damit Platz 4 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,2 MW, das entspricht etwa 13 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 42 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 9,1 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,66

kW
▼ -57 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

41,8

%

442 Speicher bei 1.057 Anlagen

Installiert

9,6 MW

Zubau 12 Mon.

1,2 MW

+13 %

Solaranlagen

1.057

Einwohner

14.465

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hainburg?

Segmentierter PV-Zubau in Hainburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Hainburg setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-3 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -25 %
  • Heimsegment▼ -3 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Hainburg: 1.244 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01326Oktober 2025: 5 kW, Vorjahr 10 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 9 kWMärz 2026: 5 kW, Vorjahr 10 kWApril 2026: 24 kW, Vorjahr 10 kWMai 2026: 13 kW, Vorjahr 16 kWJuni 2026: 20 kW, Vorjahr 26 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 17 kWAugust 2026: 16 kW, Vorjahr 19 kWSeptember 2026: 1 kW, Vorjahr 6 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
04692Oktober 2025: 58 kW, Vorjahr 34 kWNovember 2025: 60 kW, Vorjahr 71 kWDezember 2025: 78 kW, Vorjahr 56 kWJanuar 2026: 47 kW, Vorjahr 85 kWFebruar 2026: 73 kW, Vorjahr 54 kWMärz 2026: 69 kW, Vorjahr 55 kWApril 2026: 54 kW, Vorjahr 62 kWMai 2026: 62 kW, Vorjahr 66 kWJuni 2026: 66 kW, Vorjahr 50 kWJuli 2026: 91 kW, Vorjahr 49 kWAugust 2026: 51 kW, Vorjahr 92 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 60 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
071141Oktober 2025: 56 kW, Vorjahr 98 kWNovember 2025: 43 kWDezember 2025: 141 kWJanuar 2026: 99 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 43 kWSeptember 2026: 0 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
70 101 kW -25 %
Heimsegment
2–30 kWp
63 707 kW -3 %
Gewerbe
>30 kWp
6 381 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 151 1,2 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hainburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hainburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Hainburg 110 Speicher mit zusammen 854 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +23 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-12 %
Anlagen
63
Kapazität
291 kWh
Ø/Anlage
4,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+23 %
Anlagen
39
Kapazität
516 kWh
Ø/Anlage
13,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
110
Kapazität
854 kWh
Ø/Anlage
7,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Hainburg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hainburg 0,66 kW
Ø Offenbach 0,50 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Hainburg hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Hainburg auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 42 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 442 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Hainburg setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

9,6 MW Solarleistung aus 1.057 Anlagen – Hainburg hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Hessen gegeben.

Einordnung

Hainburg rangiert auf Platz 4 von 13 im Landkreis Offenbach – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Offenbach

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Hainburg?

63512

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hainburg — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hainburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.057 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,6 MW. Das entspricht 0,66 kW pro Einwohner.
442 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hainburg [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hainburg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hainburg installiert?

In Hainburg sind 9,6 MW PV-Leistung in 1.057 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt die Gemeinde Platz 4 von 13 im Landkreis Offenbach. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 14.465 Einwohner entspricht der Bestand 0,66 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hainburg im Vergleich da?

Mit 0,66 kW pro Einwohner liegt Hainburg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Offenbach belegt Hainburg Platz 4 von 13. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hainburg?

In Hainburg sind 442 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 41,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hainburg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hainburg 1,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 151 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 13 Prozent – rund 13 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hainburg?

Hainburg liegt im Landkreis Offenbach im Bundesland Hessen. Im Landkreis Offenbach gibt es insgesamt 13 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hainburg?

In Hainburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 63 neuen Anlagen und 707 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 6 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hainburg?

In Hainburg wurden in den letzten 12 Monaten 70 Balkonkraftwerke registriert (101 kW). Das sind -25 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hainburg?

In Hainburg wurden in den letzten 12 Monaten 151 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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