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33 % vom Ø
Aufholpotenzial

Landkreis in Hessen

Photovoltaik im Landkreis Offenbach

67 % unter Bundesdurchschnitt

17.736 Anlagen mit 180,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 21 von 26
Zubau-Rang 16 von 26
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Der Landkreis Offenbach in Hessen kommt mit Stand 2026-09-09 auf 17.736 Solaranlagen und 180,3 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 358.022 Einwohner sind das 0,50 kW pro Kopf, verglichen mit 1,53 kW im bundesweiten Mittel – der Landkreis Offenbach liegt damit 67 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 26 Regionen in diesem Umfeld belegt der Landkreis Offenbach damit Platz 21 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 23,2 MW, das entspricht etwa 13 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 50 % und eine mittlere Anlagengröße von 10 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,50

kW
▼ -67 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

50,1

%

8.889 Speicher bei 17.736 Anlagen

Installiert

180,3 MW

Zubau 12 Mon.

23,2 MW

+13 %

Solaranlagen

17.736

Speicher

8.889

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Offenbach?

Segmentierter PV-Zubau in Offenbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Offenbach trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+7 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +7 %
  • Heimsegment▼ -18 %
  • Gewerbe▼ -60 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Offenbach: 23.217 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0155310Oktober 2025: 112 kW, Vorjahr 111 kWNovember 2025: 97 kW, Vorjahr 79 kWDezember 2025: 74 kW, Vorjahr 61 kWJanuar 2026: 58 kW, Vorjahr 79 kWFebruar 2026: 84 kW, Vorjahr 85 kWMärz 2026: 184 kW, Vorjahr 176 kWApril 2026: 310 kW, Vorjahr 197 kWMai 2026: 293 kW, Vorjahr 230 kWJuni 2026: 206 kW, Vorjahr 243 kWJuli 2026: 255 kW, Vorjahr 230 kWAugust 2026: 262 kW, Vorjahr 215 kWSeptember 2026: 44 kW, Vorjahr 148 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
08932kOktober 2025: 1.300 kW, Vorjahr 1.785 kWNovember 2025: 1.589 kW, Vorjahr 1.441 kWDezember 2025: 1.066 kW, Vorjahr 1.389 kWJanuar 2026: 850 kW, Vorjahr 1.702 kWFebruar 2026: 1.040 kW, Vorjahr 1.218 kWMärz 2026: 1.449 kW, Vorjahr 1.318 kWApril 2026: 1.234 kW, Vorjahr 1.124 kWMai 2026: 1.279 kW, Vorjahr 1.557 kWJuni 2026: 1.594 kW, Vorjahr 1.052 kWJuli 2026: 1.368 kW, Vorjahr 1.637 kWAugust 2026: 1.196 kW, Vorjahr 1.526 kWSeptember 2026: 170 kW, Vorjahr 1.434 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
01k3kOktober 2025: 756 kW, Vorjahr 340 kWNovember 2025: 204 kW, Vorjahr 687 kWDezember 2025: 381 kW, Vorjahr 574 kWJanuar 2026: 332 kW, Vorjahr 562 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 88 kWMärz 2026: 310 kW, Vorjahr 110 kWApril 2026: 136 kW, Vorjahr 385 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 2.548 kWJuni 2026: 114 kW, Vorjahr 466 kWJuli 2026: 372 kW, Vorjahr 611 kWAugust 2026: 239 kW, Vorjahr 123 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 577 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche
01k3kOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 2.505 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 144 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktDezFebAprJunAug

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
1.474 2 MW +7 %
Heimsegment
2–30 kWp
1.241 14,1 MW -18 %
Gewerbe
>30 kWp
38 2,8 MW -60 %
Freifläche
Freifläche
2 2,5 MW —
Gesamt 2.923 23,2 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Offenbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Offenbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Offenbach 2.162 Speicher mit zusammen 18,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,4 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-7 %
Anlagen
1.286
Kapazität
6,1 MWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-4 %
Anlagen
734
Kapazität
10 MWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-42 %
Anlagen
17
Kapazität
832 kWh
Ø/Anlage
48,9 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
2.162
Kapazität
18,2 MWh
Ø/Anlage
8,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

67 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Offenbach 0,50 kW
Ø Hessen 0,97 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Offenbach hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt auf?

Mit einer Speicherquote von 50 % gehört Offenbach zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 8.889 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Mit 0,50 kW pro Kopf liegt Offenbach noch unter dem Bundesschnitt. 17.736 Anlagen und 180,3 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Offenbach rangiert auf Platz 21 von 26 in Hessen – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Offenbach mit 0,50 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Rodgau führt mit 29,1 MW

13 Gemeinden im Landkreis Offenbach

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Offenbach

Wie schneidet Hessen insgesamt ab?

Vergleiche alle 26 Landkreise und Städte in Hessen im vollständigen Ranking.

Hessen-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Offenbach

63110631286315063165631796322563263633036332263329635006351263533

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Offenbach — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Offenbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 17.736 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 180,3 MW. Das entspricht 0,50 kW pro Einwohner.
8.889 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 50,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Offenbach [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-offenbach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Offenbach installiert?

Im Landkreis Offenbach (Hessen) sind aktuell 180,3 MW Photovoltaik-Leistung in 17.736 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt der Landkreis Platz 21 von 26 in Hessen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 358.022 Einwohner entspricht der Bestand 0,50 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Offenbach im Vergleich da?

Mit 0,50 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Offenbach unter dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Region wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Offenbach?

Im Landkreis Offenbach sind 8.889 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 50,1 % bezogen auf die 17.736 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Offenbach zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Offenbach 23,2 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 13 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Offenbach hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Offenbach ist Rodgau mit 29,1 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 13 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Offenbach?

Offenbach ist ein Landkreis im Bundesland Hessen. Hessen hat insgesamt 26 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Offenbach?

Im Landkreis Offenbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 1.241 neuen Anlagen und 14,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 38 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Offenbach?

Im Landkreis Offenbach wurden in den letzten 12 Monaten 1.474 Balkonkraftwerke registriert (2 MW). Das sind +7 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Offenbach?

Im Landkreis Offenbach wurden in den letzten 12 Monaten 2 Freiflächenanlagen zugebaut (2,5 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Offenbach?

Im Landkreis Offenbach wurden in den letzten 12 Monaten 2.923 neue Solaranlagen mit insgesamt 23,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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