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11 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Hessen · Frankfurt am Main

Photovoltaik in Frankfurt am Main

89 % unter Bundesdurchschnitt

11.713 Anlagen mit 131,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Frankfurt am Main, kreisfreie Stadt in Hessen verzeichnet mit Stand 2026-09-09 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 131,6 MW, verteilt auf 11.713 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 756.021 Einwohner sind das 0,17 kW pro Kopf, verglichen mit 1,53 kW im bundesweiten Mittel – Frankfurt am Main liegt damit 89 % unter dem Bundeswert. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 30,2 MW, das entspricht etwa 23 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 47 % und eine mittlere Anlagengröße von 11 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,17

kW
▼ -89 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,7

%

5.468 Speicher bei 11.713 Anlagen

Installiert

131,6 MW

Zubau 12 Mon.

30,2 MW

+23 %

Solaranlagen

11.713

Einwohner

756.021

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Frankfurt am Main?

Segmentierter PV-Zubau in Frankfurt am Main — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Frankfurt am Main wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+6 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -1 %
  • Heimsegment▲ +6 %
  • Gewerbe▼ -19 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Frankfurt am Main: 30.203 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
093185Oktober 2025: 58 kW, Vorjahr 72 kWNovember 2025: 79 kW, Vorjahr 68 kWDezember 2025: 70 kW, Vorjahr 60 kWJanuar 2026: 52 kW, Vorjahr 68 kWFebruar 2026: 83 kW, Vorjahr 87 kWMärz 2026: 167 kW, Vorjahr 137 kWApril 2026: 171 kW, Vorjahr 135 kWMai 2026: 185 kW, Vorjahr 145 kWJuni 2026: 160 kW, Vorjahr 165 kWJuli 2026: 168 kW, Vorjahr 170 kWAugust 2026: 162 kW, Vorjahr 160 kWSeptember 2026: 25 kW, Vorjahr 125 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
08362kOktober 2025: 1.421 kW, Vorjahr 1.001 kWNovember 2025: 1.218 kW, Vorjahr 1.227 kWDezember 2025: 1.671 kW, Vorjahr 792 kWJanuar 2026: 1.362 kW, Vorjahr 1.523 kWFebruar 2026: 488 kW, Vorjahr 692 kWMärz 2026: 1.057 kW, Vorjahr 829 kWApril 2026: 1.140 kW, Vorjahr 644 kWMai 2026: 1.035 kW, Vorjahr 796 kWJuni 2026: 944 kW, Vorjahr 692 kWJuli 2026: 994 kW, Vorjahr 1.353 kWAugust 2026: 674 kW, Vorjahr 824 kWSeptember 2026: 125 kW, Vorjahr 1.093 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
07051kOktober 2025: 419 kW, Vorjahr 300 kWNovember 2025: 412 kW, Vorjahr 495 kWDezember 2025: 551 kW, Vorjahr 300 kWJanuar 2026: 464 kW, Vorjahr 1.409 kWFebruar 2026: 99 kW, Vorjahr 570 kWMärz 2026: 587 kW, Vorjahr 430 kWApril 2026: 515 kW, Vorjahr 270 kWMai 2026: 264 kW, Vorjahr 672 kWJuni 2026: 453 kW, Vorjahr 149 kWJuli 2026: 324 kW, Vorjahr 668 kWAugust 2026: 809 kW, Vorjahr 562 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 187 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche
03k6kOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 4.610 kWJanuar 2026: 6.310 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 360 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktDezFebAprJunAug

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
1.135 1,4 MW -1 %
Heimsegment
2–30 kWp
1.051 12,1 MW +6 %
Gewerbe
>30 kWp
55 4,9 MW -19 %
Freifläche
Freifläche
3 10,9 MW
Gesamt 2.378 30,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Frankfurt am Main zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Frankfurt am Main, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Frankfurt am Main 1.655 Speicher mit zusammen 13,9 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +35 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+1 %
Anlagen
1.052
Kapazität
5,1 MWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+14 %
Anlagen
470
Kapazität
6,4 MWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+35 %
Anlagen
24
Kapazität
1,4 MWh
Ø/Anlage
60,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
1.655
Kapazität
13,9 MWh
Ø/Anlage
8,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Frankfurt am Main im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Frankfurt am Main 0,17 kW
Ø Frankfurt am Main 0,17 kW
Ø Deutschland 1,53 kW

Frankfurt am Main hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Frankfurt am Main auf?

Mit einer Speicherquote von 47 % gehört Frankfurt am Main zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 5.468 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Frankfurt am Main zählt bislang 11.713 Solaranlagen mit 131,6 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Frankfurt am Main liegt im Bundesland Hessen. Das vollständige Ranking aller Regionen finden Sie auf der Bundesland-Seite.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Frankfurt am Main?

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Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Frankfurt am Main — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Frankfurt am Main gibt es laut solarzubau.de aktuell 11.713 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 131,6 MW. Das entspricht 0,17 kW pro Einwohner.
5.468 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Frankfurt am Main [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-frankfurt-am-main/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Frankfurt am Main installiert?

In Frankfurt am Main sind 131,6 MW PV-Leistung in 11.713 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 756.021 Einwohner entspricht der Bestand 0,17 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Frankfurt am Main im Vergleich da?

Mit 0,17 kW pro Einwohner liegt Frankfurt am Main unter dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Frankfurt am Main?

In Frankfurt am Main sind 5.468 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Frankfurt am Main?

In den letzten 12 Monaten wurden in Frankfurt am Main 30,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 2.378 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 23 Prozent – rund 23 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Ist Frankfurt am Main eine kreisfreie Stadt?

Frankfurt am Main ist eine kreisfreie Stadt in Hessen. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und gehören keinem Kreis an. Für die Auswertung des Solarausbaus bedeutet das: Die Stadt bildet ihre eigene Vergleichsgruppe, ein Ranking innerhalb eines Landkreises gibt es nicht. Verglichen wird stattdessen mit den übrigen Regionen in Hessen und mit dem Bundesdurchschnitt. Auf dieser Seite finden sich deshalb dieselben Kennzahlen wie für eine Gemeinde – Bestand, Leistung pro Kopf, Speicherquote und Zubau der letzten zwölf Monate –, nur ohne kreisinternen Vergleich.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Frankfurt am Main?

In Frankfurt am Main entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 1.051 neuen Anlagen und 12,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Freifläche-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Frankfurt am Main?

In Frankfurt am Main wurden in den letzten 12 Monaten 1.135 Balkonkraftwerke registriert (1,4 MW). Das sind -1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Frankfurt am Main?

In Frankfurt am Main wurden in den letzten 12 Monaten 3 Freiflächenanlagen zugebaut (10,9 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Frankfurt am Main?

In Frankfurt am Main wurden in den letzten 12 Monaten 2.378 neue Solaranlagen mit insgesamt 30,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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