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Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Baden-Württemberg · Rhein-Neckar-Kreis

Photovoltaik in Ketsch

25 % unter Bundesdurchschnitt

1.172 Anlagen mit 15,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Ketsch, Landkreis Rhein-Neckar-Kreis (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-09-09 1.172 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 15,0 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 13.117 Einwohner sind das 1,14 kW pro Kopf, verglichen mit 1,53 kW im bundesweiten Mittel – Ketsch liegt damit 25 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 54 Regionen in diesem Umfeld belegt Ketsch damit Platz 30 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 3,7 MW, das entspricht etwa 25 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 54 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,14

kW
▼ -25 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

53,7

%

629 Speicher bei 1.172 Anlagen

Installiert

15,0 MW

Zubau 12 Mon.

3,7 MW

+25 %

Solaranlagen

1.172

Einwohner

13.117

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Ketsch?

Segmentierter PV-Zubau in Ketsch — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Ketsch verschiebt sich: Balkonkraftwerk legt um 21 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+21 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +21 %
  • Heimsegment▼ -39 %
  • Gewerbe▼ -77 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Ketsch: 3.696 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01122Oktober 2025: 4 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 1 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 1 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 8 kW, Vorjahr 8 kWApril 2026: 13 kW, Vorjahr 11 kWMai 2026: 10 kW, Vorjahr 12 kWJuni 2026: 7 kW, Vorjahr 5 kWJuli 2026: 22 kW, Vorjahr 18 kWAugust 2026: 22 kW, Vorjahr 6 kWSeptember 2026: 3 kW, Vorjahr 10 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
0100199Oktober 2025: 104 kW, Vorjahr 175 kWNovember 2025: 40 kW, Vorjahr 146 kWDezember 2025: 152 kW, Vorjahr 92 kWJanuar 2026: 57 kW, Vorjahr 199 kWFebruar 2026: 109 kW, Vorjahr 141 kWMärz 2026: 36 kW, Vorjahr 115 kWApril 2026: 50 kW, Vorjahr 125 kWMai 2026: 61 kW, Vorjahr 102 kWJuni 2026: 111 kW, Vorjahr 124 kWJuli 2026: 72 kW, Vorjahr 89 kWAugust 2026: 133 kW, Vorjahr 100 kWSeptember 2026: 14 kW, Vorjahr 134 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
01k2kOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 547 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 40 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 102 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 243 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 2.019 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
67 98 kW +21 %
Heimsegment
2–30 kWp
73 939 kW -39 %
Gewerbe
>30 kWp
1 547 kW -77 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 150 3,7 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Ketsch zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Ketsch, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Ketsch 111 Speicher mit zusammen 989 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,9 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-21 %
Anlagen
66
Kapazität
375 kWh
Ø/Anlage
5,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-32 %
Anlagen
36
Kapazität
523 kWh
Ø/Anlage
14,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
111
Kapazität
989 kWh
Ø/Anlage
8,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Ketsch im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Ketsch 1,14 kW
Ø Rhein-Neckar-Kreis 1,16 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Ketsch hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Ketsch auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 54 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 629 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Ketsch setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

In Ketsch stehen bislang 1.172 Solaranlagen mit insgesamt 15,0 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Ketsch belegt aktuell Platz 30 von 54 im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Ketsch?

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Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Ketsch — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Ketsch gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.172 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 15,0 MW. Das entspricht 1,14 kW pro Einwohner.
629 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 53,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Ketsch [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-ketsch/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Ketsch installiert?

In Ketsch sind 15,0 MW PV-Leistung in 1.172 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt die Gemeinde Platz 30 von 54 im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 13.117 Einwohner entspricht der Bestand 1,14 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Ketsch im Vergleich da?

Mit 1,14 kW pro Einwohner liegt Ketsch unter dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis belegt Ketsch Platz 30 von 54. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Ketsch?

In Ketsch sind 629 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 53,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Ketsch?

In den letzten 12 Monaten wurden in Ketsch 3,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 150 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 25 Prozent – rund 25 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Ketsch?

Ketsch liegt im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis gibt es insgesamt 54 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Ketsch?

In Ketsch entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 73 neuen Anlagen und 939 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Ketsch?

In Ketsch wurden in den letzten 12 Monaten 67 Balkonkraftwerke registriert (98 kW). Das sind +21 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Ketsch?

In Ketsch wurden in den letzten 12 Monaten 150 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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