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119 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Bayern · Bayreuth

Photovoltaik in Mistelgau

Nah am Bundesdurchschnitt

599 Anlagen mit 7,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Mistelgau, Landkreis Bayreuth in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-09-09 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 7,0 MW, verteilt auf 599 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 3.832 Einwohnern entspricht das 1,83 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,53 kW, Mistelgau liegt damit 19 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 19 von 33 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,4 MW neue Leistung hinzu – rund 5 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 41 % und eine mittlere Anlagengröße von 12 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,83

kW
▲ +19 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

40,6

%

243 Speicher bei 599 Anlagen

Installiert

7,0 MW

Zubau 12 Mon.

0,4 MW

+5 %

Solaranlagen

599

Einwohner

3.832

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Mistelgau?

Segmentierter PV-Zubau in Mistelgau — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Mistelgau wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
23 34 kW +6 %
Heimsegment
2–30 kWp
26 323 kW -51 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 49 356 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Mistelgau zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Mistelgau, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Mistelgau 44 Speicher mit zusammen 354 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-4 %
Anlagen
29
Kapazität
157 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-48 %
Anlagen
14
Kapazität
187 kWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
44
Kapazität
354 kWh
Ø/Anlage
8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Mistelgau im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Mistelgau 1,83 kW
Ø Bayreuth 2,74 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Mistelgau liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Mistelgau auf?

Auffällig hoch: 41 % aller Solaranlagen in Mistelgau laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

7,0 MW aus 599 Anlagen: Mistelgau liegt beim Solarausbau nah am deutschen Durchschnitt. Für Bayern ist das ein typischer Wert, der weiteres Wachstum ermöglicht.

Einordnung

Platz 19 von 33 im Landkreis Bayreuth: Mistelgau liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Mit 1,83 kW pro Kopf liegt Mistelgau über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

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Welche Postleitzahl gehört zu Mistelgau?

95490

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Mistelgau — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Mistelgau gibt es laut solarzubau.de aktuell 599 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 7,0 MW. Das entspricht 1,83 kW pro Einwohner.
243 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 40,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Mistelgau [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-mistelgau/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Mistelgau installiert?

In Mistelgau sind 7,0 MW PV-Leistung in 599 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt die Gemeinde Platz 19 von 33 im Landkreis Bayreuth. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.832 Einwohner entspricht der Bestand 1,83 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Mistelgau im Vergleich da?

Mit 1,83 kW pro Einwohner liegt Mistelgau über dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Bayreuth belegt Mistelgau Platz 19 von 33. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Mistelgau?

In Mistelgau sind 243 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 40,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Mistelgau?

In den letzten 12 Monaten wurden in Mistelgau 0,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 49 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Mistelgau?

Mistelgau liegt im Landkreis Bayreuth im Bundesland Bayern. Im Landkreis Bayreuth gibt es insgesamt 33 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Mistelgau?

In Mistelgau entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 26 neuen Anlagen und 323 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 23 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Mistelgau?

In Mistelgau wurden in den letzten 12 Monaten 23 Balkonkraftwerke registriert (34 kW). Das sind +6 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Mistelgau?

In Mistelgau wurden in den letzten 12 Monaten 49 neue Solaranlagen mit insgesamt 356 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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