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45 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Bayern · München

Photovoltaik in Feldkirchen

55 % unter Bundesdurchschnitt

529 Anlagen mit 5,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Feldkirchen, Landkreis München (Bayern) zählt mit Stand 2026-09-09 529 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 5,4 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 7.780 Einwohnern entspricht das 0,69 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,53 kW, Feldkirchen liegt damit 55 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 21 von 29 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,5 MW neue Leistung hinzu – rund 10 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 50 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 10 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,70

kW
▼ -55 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

50,3

%

266 Speicher bei 529 Anlagen

Installiert

5,4 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+10 %

Solaranlagen

529

Einwohner

7.780

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Feldkirchen?

Segmentierter PV-Zubau in Feldkirchen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Feldkirchen: +62 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+62 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +62 %
  • Heimsegment▼ -19 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Feldkirchen: 542 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0612Oktober 2025: 6 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 1 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 2 kWJuni 2026: 12 kW, Vorjahr 11 kWJuli 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWAugust 2026: 9 kW, Vorjahr 3 kWSeptember 2026: 1 kW, Vorjahr 2 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
04589Oktober 2025: 74 kW, Vorjahr 16 kWNovember 2025: 31 kW, Vorjahr 47 kWDezember 2025: 19 kW, Vorjahr 26 kWJanuar 2026: 87 kW, Vorjahr 89 kWFebruar 2026: 21 kW, Vorjahr 32 kWMärz 2026: 21 kW, Vorjahr 40 kWApril 2026: 54 kW, Vorjahr 24 kWMai 2026: 24 kW, Vorjahr 69 kWJuni 2026: 20 kW, Vorjahr 37 kWJuli 2026: 38 kW, Vorjahr 34 kWAugust 2026: 20 kW, Vorjahr 18 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 77 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
04692Oktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 92 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
41 53 kW +62 %
Heimsegment
2–30 kWp
32 409 kW -19 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 78 542 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Feldkirchen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Feldkirchen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Feldkirchen 61 Speicher mit zusammen 529 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,7 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-18 %
Anlagen
37
Kapazität
165 kWh
Ø/Anlage
4,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-14 %
Anlagen
17
Kapazität
244 kWh
Ø/Anlage
14,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
2
Kapazität
71 kWh
Ø/Anlage
35,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
61
Kapazität
529 kWh
Ø/Anlage
8,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Feldkirchen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Feldkirchen 0,70 kW
Ø München 0,95 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Feldkirchen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Feldkirchen auf?

266 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Feldkirchen – eine Quote von 50 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

In Feldkirchen stehen bislang 529 Solaranlagen mit insgesamt 5,4 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Platz 21 von 29 im Landkreis München: Feldkirchen liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,69 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis München

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Feldkirchen?

85622

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Feldkirchen — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Feldkirchen gibt es laut solarzubau.de aktuell 529 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 5,4 MW. Das entspricht 0,70 kW pro Einwohner.
266 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 50,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Feldkirchen [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-feldkirchen-09184118/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Feldkirchen installiert?

In Feldkirchen sind 5,4 MW PV-Leistung in 529 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt die Gemeinde Platz 21 von 29 im Landkreis München. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 7.780 Einwohner entspricht der Bestand 0,69 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Feldkirchen im Vergleich da?

Mit 0,70 kW pro Einwohner liegt Feldkirchen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis München belegt Feldkirchen Platz 21 von 29. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Feldkirchen?

In Feldkirchen sind 266 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 50,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Feldkirchen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Feldkirchen 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 78 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Feldkirchen?

Feldkirchen liegt im Landkreis München im Bundesland Bayern. Im Landkreis München gibt es insgesamt 29 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Feldkirchen?

In Feldkirchen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 32 neuen Anlagen und 409 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 41 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Feldkirchen?

In Feldkirchen wurden in den letzten 12 Monaten 41 Balkonkraftwerke registriert (53 kW). Das sind +62 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Feldkirchen?

In Feldkirchen wurden in den letzten 12 Monaten 78 neue Solaranlagen mit insgesamt 542 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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