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66 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Baden-Württemberg · Tübingen

Photovoltaik in Kirchentellinsfurt

34 % unter Bundesdurchschnitt

595 Anlagen mit 5,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Kirchentellinsfurt, Landkreis Tübingen (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-09-09 595 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 5,5 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 5.492 Einwohner sind das 1,00 kW pro Kopf, verglichen mit 1,53 kW im bundesweiten Mittel – Kirchentellinsfurt liegt damit 34 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 15 Regionen in diesem Umfeld belegt Kirchentellinsfurt damit Platz 14 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,7 MW, das entspricht etwa 13 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 47 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 9,3 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,00

kW
▼ -34 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,9

%

279 Speicher bei 595 Anlagen

Installiert

5,5 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+13 %

Solaranlagen

595

Einwohner

5.492

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kirchentellinsfurt?

Segmentierter PV-Zubau in Kirchentellinsfurt — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Heimsegment-Anlagen sind der Gewinner in Kirchentellinsfurt: +26 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+26 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -19 %
  • Heimsegment▲ +26 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Kirchentellinsfurt: 743 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
059Oktober 2025: 0 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 8 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 9 kW, Vorjahr 9 kWApril 2026: 6 kW, Vorjahr 8 kWMai 2026: 6 kW, Vorjahr 2 kWJuni 2026: 8 kW, Vorjahr 2 kWJuli 2026: 7 kW, Vorjahr 8 kWAugust 2026: 5 kW, Vorjahr 1 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 9 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
053106Oktober 2025: 73 kW, Vorjahr 23 kWNovember 2025: 39 kW, Vorjahr 45 kWDezember 2025: 84 kW, Vorjahr 64 kWJanuar 2026: 19 kW, Vorjahr 72 kWFebruar 2026: 67 kW, Vorjahr 8 kWMärz 2026: 38 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 37 kW, Vorjahr 23 kWMai 2026: 23 kW, Vorjahr 34 kWJuni 2026: 46 kW, Vorjahr 33 kWJuli 2026: 106 kW, Vorjahr 54 kWAugust 2026: 25 kW, Vorjahr 43 kWSeptember 2026: 7 kW, Vorjahr 44 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
05099Oktober 2025: 0 kWNovember 2025: 99 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 85 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
32 48 kW -19 %
Heimsegment
2–30 kWp
50 563 kW +26 %
Gewerbe
>30 kWp
1 99 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 89 743 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kirchentellinsfurt zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kirchentellinsfurt, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Kirchentellinsfurt 81 Speicher mit zusammen 771 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +60 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+49 %
Anlagen
51
Kapazität
311 kWh
Ø/Anlage
6,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+60 %
Anlagen
24
Kapazität
300 kWh
Ø/Anlage
12,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
120 kWh
Ø/Anlage
120 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
81
Kapazität
771 kWh
Ø/Anlage
9,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Kirchentellinsfurt im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Kirchentellinsfurt 1,00 kW
Ø Tübingen 1,06 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Kirchentellinsfurt hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Kirchentellinsfurt auf?

Mit einer Speicherquote von 47 % gehört Kirchentellinsfurt zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 279 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

In Kirchentellinsfurt stehen bislang 595 Solaranlagen mit insgesamt 5,5 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Kirchentellinsfurt rangiert auf Platz 14 von 15 im Landkreis Tübingen – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Kirchentellinsfurt mit 1,00 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Tübingen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Kirchentellinsfurt?

7213872768

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Kirchentellinsfurt — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Kirchentellinsfurt gibt es laut solarzubau.de aktuell 595 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 5,5 MW. Das entspricht 1,00 kW pro Einwohner.
279 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kirchentellinsfurt [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-kirchentellinsfurt/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Kirchentellinsfurt installiert?

In Kirchentellinsfurt sind 5,5 MW PV-Leistung in 595 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt die Gemeinde Platz 14 von 15 im Landkreis Tübingen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.492 Einwohner entspricht der Bestand 1,00 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Kirchentellinsfurt im Vergleich da?

Mit 1,00 kW pro Einwohner liegt Kirchentellinsfurt unter dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Tübingen belegt Kirchentellinsfurt Platz 14 von 15. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Kirchentellinsfurt?

In Kirchentellinsfurt sind 279 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Kirchentellinsfurt?

In den letzten 12 Monaten wurden in Kirchentellinsfurt 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 89 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 13 Prozent – rund 13 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Kirchentellinsfurt?

Kirchentellinsfurt liegt im Landkreis Tübingen im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Tübingen gibt es insgesamt 15 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Kirchentellinsfurt?

In Kirchentellinsfurt entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 50 neuen Anlagen und 563 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Kirchentellinsfurt?

In Kirchentellinsfurt wurden in den letzten 12 Monaten 32 Balkonkraftwerke registriert (48 kW). Das sind -19 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Kirchentellinsfurt?

In Kirchentellinsfurt wurden in den letzten 12 Monaten 89 neue Solaranlagen mit insgesamt 743 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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