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103 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Baden-Württemberg · Tübingen

Photovoltaik in Starzach

Nah am Bundesdurchschnitt

691 Anlagen mit 6,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Starzach, Landkreis Tübingen in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-09-09 auf 691 Solaranlagen und 6,9 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 4.373 Einwohner sind das 1,58 kW pro Kopf, verglichen mit 1,53 kW im bundesweiten Mittel – Starzach liegt damit 3 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 15 Regionen in diesem Umfeld belegt Starzach damit Platz 5 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,5 MW, das entspricht etwa 8 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 45 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 10,0 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,58

kW
▲ +3 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

45,0

%

311 Speicher bei 691 Anlagen

Installiert

6,9 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+8 %

Solaranlagen

691

Einwohner

4.373

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Starzach?

Segmentierter PV-Zubau in Starzach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Starzach trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+11 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +11 %
  • Heimsegment▼ -20 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Starzach: 533 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
035Oktober 2025: 5 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 5 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 2 kWFebruar 2026: 2 kWMärz 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 1 kW, Vorjahr 5 kWJuli 2026: 5 kW, Vorjahr 2 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
03978Oktober 2025: 77 kW, Vorjahr 28 kWNovember 2025: 47 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 23 kW, Vorjahr 73 kWJanuar 2026: 43 kW, Vorjahr 62 kWFebruar 2026: 17 kW, Vorjahr 78 kWMärz 2026: 52 kW, Vorjahr 46 kWApril 2026: 41 kW, Vorjahr 38 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 11 kWJuni 2026: 19 kW, Vorjahr 46 kWJuli 2026: 37 kW, Vorjahr 33 kWAugust 2026: 68 kW, Vorjahr 64 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 51 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
075150Oktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 100 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 150 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 59 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
23 32 kW +11 %
Heimsegment
2–30 kWp
36 424 kW -20 %
Gewerbe
>30 kWp
1 59 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 63 533 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Starzach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Starzach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Starzach 55 Speicher mit zusammen 542 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +2 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+2 %
Anlagen
28
Kapazität
185 kWh
Ø/Anlage
6,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-15 %
Anlagen
24
Kapazität
336 kWh
Ø/Anlage
14 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
55
Kapazität
542 kWh
Ø/Anlage
9,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Starzach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Starzach 1,58 kW
Ø Tübingen 1,06 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Starzach liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Starzach auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 45 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 311 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Starzach setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

6,9 MW aus 691 Anlagen: Starzach liegt beim Solarausbau nah am deutschen Durchschnitt. Für Baden-Württemberg ist das ein typischer Wert, der weiteres Wachstum ermöglicht.

Einordnung

Im Ranking des Landkreises Tübingen steht Starzach auf Platz 5 von 15 und liegt damit über dem Landesdurchschnitt. Deutschlandweit eingeordnet schneidet Starzach mit 1,58 kW pro Einwohner leicht überdurchschnittlich ab.

Gemeinden im Landkreis Tübingen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Starzach?

7218172414

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Starzach — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Starzach gibt es laut solarzubau.de aktuell 691 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 6,9 MW. Das entspricht 1,58 kW pro Einwohner.
311 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 45,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Starzach [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-starzach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Starzach installiert?

In Starzach sind 6,9 MW PV-Leistung in 691 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt die Gemeinde Platz 5 von 15 im Landkreis Tübingen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.373 Einwohner entspricht der Bestand 1,58 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Starzach im Vergleich da?

Mit 1,58 kW pro Einwohner liegt Starzach über dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Tübingen belegt Starzach Platz 5 von 15. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Starzach?

In Starzach sind 311 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 45,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Starzach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Starzach 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 63 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Starzach?

Starzach liegt im Landkreis Tübingen im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Tübingen gibt es insgesamt 15 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Starzach?

In Starzach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 36 neuen Anlagen und 424 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Starzach?

In Starzach wurden in den letzten 12 Monaten 23 Balkonkraftwerke registriert (32 kW). Das sind +11 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Starzach?

In Starzach wurden in den letzten 12 Monaten 63 neue Solaranlagen mit insgesamt 533 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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