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123 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Baden-Württemberg · Alb-Donau-Kreis

Photovoltaik in Laichingen

23 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.503 Anlagen mit 23,4 MW Gesamtleistung

Laichingen, Landkreis Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-09-09 auf 1.503 Solaranlagen und 23,4 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 12.425 Einwohner sind das 1,89 kW pro Kopf, verglichen mit 1,53 kW im bundesweiten Mittel – Laichingen liegt damit 23 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 55 Regionen in diesem Umfeld belegt Laichingen damit Platz 50 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,3 MW, das entspricht etwa 5 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 39 % und eine mittlere Anlagengröße von 16 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,89

kW
▲ +23 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

38,9

%

584 Speicher bei 1.503 Anlagen

Installiert

23,4 MW

Zubau 12 Mon.

1,3 MW

+5 %

Solaranlagen

1.503

Einwohner

12.425

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Laichingen?

Segmentierter PV-Zubau in Laichingen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Laichingen verschiebt sich: Gewerbe legt um 47 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+47 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -6 %
  • Heimsegment▼ -32 %
  • Gewerbe▲ +47 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Laichingen: 1.289 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01121Oktober 2025: 4 kW, Vorjahr 7 kWNovember 2025: 10 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 7 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 7 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 5 kW, Vorjahr 8 kWApril 2026: 7 kW, Vorjahr 6 kWMai 2026: 10 kW, Vorjahr 10 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 10 kWJuli 2026: 21 kW, Vorjahr 8 kWAugust 2026: 12 kW, Vorjahr 14 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 6 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
086172Oktober 2025: 115 kW, Vorjahr 136 kWNovember 2025: 66 kW, Vorjahr 108 kWDezember 2025: 99 kW, Vorjahr 172 kWJanuar 2026: 43 kW, Vorjahr 64 kWFebruar 2026: 12 kW, Vorjahr 93 kWMärz 2026: 113 kW, Vorjahr 20 kWApril 2026: 123 kW, Vorjahr 161 kWMai 2026: 82 kW, Vorjahr 85 kWJuni 2026: 43 kW, Vorjahr 114 kWJuli 2026: 62 kW, Vorjahr 99 kWAugust 2026: 93 kW, Vorjahr 95 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 97 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
04997Oktober 2025: 0 kWNovember 2025: 45 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 96 kWFebruar 2026: 81 kWMärz 2026: 97 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 38 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 53 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 36 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 89 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
60 85 kW -6 %
Heimsegment
2–30 kWp
75 850 kW -32 %
Gewerbe
>30 kWp
4 318 kW +47 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 145 1,3 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Laichingen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Laichingen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Laichingen 127 Speicher mit zusammen 2,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 17,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +20 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+20 %
Anlagen
82
Kapazität
477 kWh
Ø/Anlage
5,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-20 %
Anlagen
38
Kapazität
523 kWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
40 kWh
Ø/Anlage
40 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Anlagen
1
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
1.200 kWh
Gesamt
Anlagen
127
Kapazität
2,3 MWh
Ø/Anlage
17,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Laichingen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Laichingen 1,89 kW
Ø Alb-Donau-Kreis 3,37 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Laichingen liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Laichingen auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 39 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 584 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Laichingen setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Laichingen setzt stärker auf Solarenergie als der Bundesdurchschnitt. 1.503 Photovoltaik-Anlagen liefern zusammen 23,4 MW – ein Wert, der die Region in Baden-Württemberg überdurchschnittlich positioniert.

Einordnung

Im Ranking des Landkreises Alb-Donau-Kreis steht Laichingen auf Platz 50 von 55 und liegt damit über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet steht Laichingen überdurchschnittlich da. Die 1,89 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

Gemeinden im Landkreis Alb-Donau-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Laichingen?

7253589150

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Laichingen — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Laichingen gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.503 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 23,4 MW. Das entspricht 1,89 kW pro Einwohner.
584 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 38,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Laichingen [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-laichingen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Laichingen installiert?

In Laichingen sind 23,4 MW PV-Leistung in 1.503 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt die Gemeinde Platz 50 von 55 im Landkreis Alb-Donau-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 12.425 Einwohner entspricht der Bestand 1,89 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Laichingen im Vergleich da?

Mit 1,89 kW pro Einwohner liegt Laichingen über dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Alb-Donau-Kreis belegt Laichingen Platz 50 von 55. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Laichingen?

In Laichingen sind 584 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 38,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Laichingen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Laichingen 1,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 145 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Laichingen?

Laichingen liegt im Landkreis Alb-Donau-Kreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Alb-Donau-Kreis gibt es insgesamt 55 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Laichingen?

In Laichingen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 75 neuen Anlagen und 850 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Laichingen?

In Laichingen wurden in den letzten 12 Monaten 60 Balkonkraftwerke registriert (85 kW). Das sind -6 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Laichingen?

In Laichingen wurden in den letzten 12 Monaten 145 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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