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Solar-Vorreiter
↑ Aufsteiger

Landkreis in Bayern

Photovoltaik im Landkreis Schwandorf

2,8× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Rang 24 von 96
Zubau-Rang 10 von 96
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Der Landkreis Schwandorf in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-09-09 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 633,8 MW, verteilt auf 23.538 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 149.312 Einwohnern entspricht das 4,25 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,53 kW, der Landkreis Schwandorf liegt damit 177 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 24 von 96 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 86,7 MW neue Leistung hinzu – rund 14 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 33 % und eine mittlere Anlagengröße von 27 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

4,25

kW
▲ +177 % vs. Bundesdurchschnitt

Gute Speicherquote

32,9

%

7.754 Speicher bei 23.538 Anlagen

Installiert

633,8 MW

Zubau 12 Mon.

86,7 MW

+14 %

Solaranlagen

23.538

Speicher

7.754

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Schwandorf?

Segmentierter PV-Zubau in Schwandorf — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Schwandorf verschiebt sich: Freifläche legt um 141 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Freifläche-Anlagen am stärksten zu (+141 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -10 %
  • Heimsegment▼ -31 %
  • Gewerbe▼ -72 %
  • Freifläche▲ +141 %

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Schwandorf: 86.670 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
087174Oktober 2025: 67 kW, Vorjahr 83 kWNovember 2025: 46 kW, Vorjahr 57 kWDezember 2025: 56 kW, Vorjahr 49 kWJanuar 2026: 41 kW, Vorjahr 60 kWFebruar 2026: 59 kW, Vorjahr 82 kWMärz 2026: 140 kW, Vorjahr 109 kWApril 2026: 147 kW, Vorjahr 121 kWMai 2026: 146 kW, Vorjahr 174 kWJuni 2026: 173 kW, Vorjahr 155 kWJuli 2026: 155 kW, Vorjahr 145 kWAugust 2026: 130 kW, Vorjahr 158 kWSeptember 2026: 20 kW, Vorjahr 116 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
01k2kOktober 2025: 1.012 kW, Vorjahr 1.812 kWNovember 2025: 1.194 kW, Vorjahr 1.784 kWDezember 2025: 954 kW, Vorjahr 1.611 kWJanuar 2026: 1.133 kW, Vorjahr 2.319 kWFebruar 2026: 648 kW, Vorjahr 1.520 kWMärz 2026: 998 kW, Vorjahr 903 kWApril 2026: 1.301 kW, Vorjahr 1.454 kWMai 2026: 1.139 kW, Vorjahr 1.370 kWJuni 2026: 1.459 kW, Vorjahr 1.241 kWJuli 2026: 1.869 kW, Vorjahr 1.859 kWAugust 2026: 713 kW, Vorjahr 1.186 kWSeptember 2026: 116 kW, Vorjahr 1.196 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
02k4kOktober 2025: 170 kW, Vorjahr 287 kWNovember 2025: 64 kW, Vorjahr 745 kWDezember 2025: 330 kW, Vorjahr 1.509 kWJanuar 2026: 1.018 kW, Vorjahr 4.082 kWFebruar 2026: 267 kW, Vorjahr 776 kWMärz 2026: 161 kW, Vorjahr 72 kWApril 2026: 163 kW, Vorjahr 789 kWMai 2026: 440 kW, Vorjahr 418 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 1.537 kWJuli 2026: 688 kW, Vorjahr 717 kWAugust 2026: 346 kW, Vorjahr 1.446 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 464 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche
014k28kOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 4.315 kW, Vorjahr 988 kWDezember 2025: 28.271 kWJanuar 2026: 6.038 kW, Vorjahr 988 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 640 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 3.144 kWMai 2026: 10.489 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 750 kWJuli 2026: 8.094 kWAugust 2026: 59 kW, Vorjahr 7.762 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 10.350 kWOktDezFebAprJunAug

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
840 1,2 MW -10 %
Heimsegment
2–30 kWp
987 12,5 MW -31 %
Gewerbe
>30 kWp
38 3,6 MW -72 %
Freifläche
Freifläche
25 57,9 MW +141 %
Gesamt 2.024 86,7 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Schwandorf zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Schwandorf, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Schwandorf 1.478 Speicher mit zusammen 14,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,7 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-2 %
Anlagen
854
Kapazität
4,6 MWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-15 %
Anlagen
515
Kapazität
7,2 MWh
Ø/Anlage
13,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+0 %
Anlagen
25
Kapazität
1,8 MWh
Ø/Anlage
73,4 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
1.478
Kapazität
14,3 MWh
Ø/Anlage
9,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

177 % über dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Schwandorf 4,25 kW
Ø Bayern 2,60 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Schwandorf erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt auf?

Was die Zahlen konkret bedeuten: Mit 4,25 kW pro Einwohner kann Schwandorf rechnerisch einen erheblichen Teil des eigenen Strombedarfs solar decken. Das macht die Region zu einem Vorbild für die dezentrale Energieversorgung – nicht nur in der Theorie, sondern messbar in den Einspeisedaten.

Überblick

Mehr als das Doppelte des Bundesdurchschnitts: In Schwandorf kommen auf jeden Einwohner 4,25 kW Solarleistung. 23.538 Anlagen mit insgesamt 633,8 MW zeigen, wie weit die Energiewende hier bereits fortgeschritten ist.

Einordnung

Innerhalb Bayerns belegt Schwandorf Platz 24 von 96 – ganze 64 % über dem Landesdurchschnitt. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Schwandorf mit 4,25 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Schwandorf führt mit 88,2 MW

33 Gemeinden im Landkreis Schwandorf

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Schwandorf

Wie schneidet Bayern insgesamt ab?

Vergleiche alle 96 Landkreise und Städte in Bayern im vollständigen Ranking.

Bayern-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Schwandorf

922699242192431924369243992442924459244792449925079252192526925339253692539925409254292543925459254692548925499255192552925549255592557925599272393133931429314993158

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Schwandorf — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Schwandorf gibt es laut solarzubau.de aktuell 23.538 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 633,8 MW. Das entspricht 4,25 kW pro Einwohner.
7.754 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 32,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Schwandorf [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-schwandorf/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Schwandorf installiert?

Im Landkreis Schwandorf (Bayern) sind aktuell 633,8 MW Photovoltaik-Leistung in 23.538 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt der Landkreis Platz 24 von 96 in Bayern. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 149.312 Einwohner entspricht der Bestand 4,25 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Schwandorf im Vergleich da?

Mit 4,25 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Schwandorf über dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Region wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Schwandorf?

Im Landkreis Schwandorf sind 7.754 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 32,9 % bezogen auf die 23.538 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Schwandorf zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Schwandorf 86,7 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 14 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Schwandorf hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Schwandorf ist Schwandorf mit 88,2 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 33 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Schwandorf?

Schwandorf ist ein Landkreis im Bundesland Bayern. Bayern hat insgesamt 96 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Schwandorf?

Im Landkreis Schwandorf entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 25 neuen Anlagen und 57,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 987 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Schwandorf?

Im Landkreis Schwandorf wurden in den letzten 12 Monaten 840 Balkonkraftwerke registriert (1,2 MW). Das sind -10 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Schwandorf?

Im Landkreis Schwandorf wurden in den letzten 12 Monaten 25 Freiflächenanlagen zugebaut (57,9 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Schwandorf?

Im Landkreis Schwandorf wurden in den letzten 12 Monaten 2.024 neue Solaranlagen mit insgesamt 86,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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